Bundesliga

Medien: Ribery sauer über Bankplatz bei Bayern-Sieg

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Der FC Bayern hat seine Krise in der Bundesliga nach drei sieglosen Spielen beendet. Beim VfL Wolfsburg gewann der Rekordmeister mit 3:1. Doch nach wie vor scheint es interne Probleme bei den Münchnern zu geben. Altstar Franck Ribery reagierte wohl angefressen auf seinen Bankplatz bei den Niedersachsen.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, habe der Franzose bereits beim Aufwärmprogramm gereizt gewirkt. Anschließend saß er für 90 Minuten auf der Bank. Den verdienten Erfolg bestellten Robert Lewandowski und James Rodriguez mit ihren Toren. Nach der Partie sei Ribery wortlos aus der VW-Arena gestürmt, so der Bericht. Auch am Sonntagmorgen beim Auslaufen sei der Ärger beim 35-Jährigen nicht vollständig verflogen. So habe der Linksaußen die Einheit als erster Spieler beendet. Allerdings sei die Maßnahme wohl mit Trainer Niko Kovac abgesprochen gewesen.

Ribery wohl Opfer der Belastungssteuerung

Der Neu-Coach der Bayern sitzt dennoch weiterhin auf einem Pulverfass. In seinem Kader gibt es beinahe ausschließlich Spieler, die erhebliche Ansprüche stellen. Dies freilich angesichts ihrer Vita und Qualität vollkommen zurecht. Für den Kroaten ergibt das erheblichen Moderations-Bedarf. „Das spricht nicht für den einen oder gegen den anderen“, zitiert das Boulevardblatt Kovac zu seinen Personalentscheidungen. Es gehe viel eher darum, die Spieler möglichst frisch und belastbar zu halten, so seine Erklärung. „Man kann nicht jeden dritten Tag auf maximalem Niveau spielen!“ Die Münchner treffen am Dienstag in der Champions League auswärts auf AEK Athen. Der Logik von Kovac zufolge müsste Ribery dann in der Startelf stehen. Schließlich hatte er bereits während der Länderspielpause im Gegensatz zu den meisten Mitspielern Ruhe.

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