Frankreich

Medien: Real zweifelte an Physis von Neymar

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Der ganz große Dominostein ist nicht gefallen. Die Transferfenster in den europäischen Topligen schlossen am Montag, Neymar ist weiterhin Spieler von Paris Saint-Germain. Wochen, wenn nicht Monate, dominierte die Saga um den Brasilianer die Schlagzeilen. Auch Real Madrid galt lange als potenzieller Abnehmer. Aber die Königlichen zweifelten wohl an der Physis des Angreifers.

Deshalb, so berichtet die den Madrilenen nahestehende Sporttageszeitung Marca, war ein Transfer des Superstars in die spanische Hauptstadt wohl zu keinem Zeitpunkt sonderlich konkret. Die Kontaktaufnahme sei stets vonseiten des Spielerumfelds erfolgt. Vor allem der Vater von Neymar arbeitete wohl immer wieder daran, die Option Real Madrid für seinen Filius offen zu halten. Dessen Präferenz, das ist kein Geheimnis, war allerdings eine Rückkehr zum FC Barcelona. Real habe sich derweil häufig über den Zwischenstand bei Neymar informiert, mehr als ein Leihgeschäft wäre aber wohl grundsätzlich nicht in Frage gekommen.

PSG hätte Gehalt übernehmen sollen

Da der Angreifer bei Paris Saint-Germain häufig ausgefallen ist, wäre Madrid das finanzielle Risiko andernfalls wohl zu groß gewesen. Im Raum hätte dem Bericht zufolge sogar gestanden, dass der französische Nobelklub im Verletzungsfall das Gehalt übernehmen müsste. Dass sich PSG auf dieses Modell kaum eingelassen hätte, liegt auf der Hand. So hätte wohl allenfalls ein herausragendes Angebot des FC Barcelona die Transfersaga zu einem anderen Ende führen können. Es blieb aus, und so bleibt Paris auf dem Pulverfass Neymar sitzen. Und fügte am Deadline Day mit Stürmer Mauro Icardi von Inter Mailand sogar noch einen dem Vernehmen nach kaum umgänglicheren Charakter hinzu.

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