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1. FC Nürnberg

Medien: Nürnberg holte sich vor Canadi-Entlassung Absage von Roger Schmidt ab

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Der 1.FC Nürnberg hat nach dem 1:3 am Montagabend beim VfL Bochum die Reißleine gezogen und sich nicht ganz unerwartet von Damir Canadi getrennt. Die Entwicklung der Mannschaft ist trotz Treue-Beteuerungen von Robert Palikuca schon vor der Partie im Ruhrgebiet problematisch gewesen. Das sahen sie wohl auch bei den Franken so.

Deshalb soll der Club, wie der kicker berichtet, schon vor der Entlassung des Österreichers Canadi die Fühler nach einem Nachfolger ausgestreckt haben. Bereits nach dem 1:1 gegen Jahn Regensburg am 27. Oktober nahmen die Verantwortlichen demnach Kontakt zu Roger Schmidt auf. Der frühere Trainer von Bayer Leverkusen, der bis Ende Juli in China aktiv war und dort eine Menge Geld verdiente, sagte demnach ab. Das dürfte in Nürnberg niemanden überrascht haben. Es habe sich um eine lockere Anfrage gehandelt. Das Motto könnte gelautet haben: „Fragen kostet nichts.“

Anfang Top-Kandidat

Schmidt hat sicher die Option, auf deutlich reizvollere Aufgaben zu warten als ein Engagement im Tabellenmittelfeld der 2. Bundesliga. Ein deutlich realistischerer Kandidat scheint da Markus Anfang zu sein. Dessen Absage an Hannover 96 wertet das Fachmagazin durchaus als Zeichen einer sich womöglich anbahnenden Zusammenarbeit mit dem 1.FC Nürnberg. In jedem Fall passt der kurz vor Ende der Vorsaison beim Zweitliga-Primus 1.FC Köln entlassene Übungsleiter ins Konzept von Palikuca und Co. Schließlich soll ein Trainer kommen, der die Mannschaft entwickeln kann, ohne dabei auf große Investitionen zu pochen. Dem Bericht zufolge stehen neben Anfang noch zwei weitere, namentlich nicht genannte, Coachs auf der Liste. Dem Vernehmen nach sollte einer davon Daniel Bierofka heißen.

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About Lars Pollmann

1 Comment

  1. Günter Sachs

    07.11.2019 at 21:33

    Bitte nicht den Birofka. Dann werde ich nie mehr ins Stadion gehen. Anfang wäre ein Supertrainer für den Club. Dardai wäre auch einer. Gistol auch.

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