Borussia Dortmund

Medien: Mandzukic eher zu Bayern als nach Dortmund

on

In den Augen vieler Experten hat Borussia Dortmund die Lücke zum FC Bayern durch die Transferaktivitäten des bisherigen Sommers deutlich verkleinert. Vielerorts wird den Schwarzgelben aber noch die Verpflichtung eines Mittelstürmers empfohlen. Bei Mario Mandzukic soll der Vizemeister nun aber endgültig aus dem Rennen sein.

Dies berichtet der TV-Sender Sky auf seiner Homepage. Demnach habe zwar durchaus konkretes Interesse seitens der Dortmunder bestanden. Zudem soll es auch Gespräche gegeben haben. Doch letztlich habe der kroatische Angreifer von Juventus Turin dem BVB eine Absage erteilt. Schon vor der vergangenen Saison geisterte der Name Mandzukic immer wieder rund um den Klub. Dem Vernehmen nach war damals wie heute vor allem Berater Matthias Sammer Feuer und Flamme für einen Transfer. Statt nach Dortmund könnte es den 33-Jährigen dem Bericht zufolge ausgerechnet zurück nach München verschlagen.

Hoeneß will seine Rückkehr

Demnach haben auch mit dem Rekordmeister konkrete Gespräche stattgefunden. Anders als beim BVB könne sich Mandzukic einen Wechsel zum FC Bayern grundsätzlich vorstellen. Allerdings ist wohl noch kein abschließender Entscheid gefallen. So soll der Vizeweltmeister noch auf ein Signal von Juve-Trainer Maurizio Sarri warten, eher er sich endgültig mit einem Abschied aus Turin beschäftigt. Bei den Bayern soll dem TV-Sender zufolge Präsident Uli Hoeneß am deutlichsten auf eine Rückkehr des Kroaten hinarbeiten. Mandzukic hatte bereits zwischen 2012 und 2014 für den Rekordmeister gespielt.

Mandzukic inzwischen auch ein Flügelspieler

Er gehörte unter anderem zur Mannschaft, die im deutschen Finale von Wembley 2013 die Champions League holte. Gegen Borussia Dortmund gelang ihm seinerzeit das 1:0. In der aktuellen Mannschaft wäre er als Ersatz für Robert Lewandowski eingeplant. Allerdings hat Mandzukic bei Juventus Turin sein Repertoire erweitert, auch immer wieder auf dem Flügel gespielt. Gerade gegen internationale Top-Gegner könnte dies eine Variante sein, mit der sich Landsmann und Chefcoach Niko Kovac beschäftigt. Einen Backup für Lewandowski könnte es auch brauchen, um die ohnehin dünne Personaldecke auf den Außen im Falle eines Ausfalls nicht weiter zu strapazieren.

About Lars Pollmann

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.