Borussia Dortmund

Medien: Macht eine Ausstiegsklausel Hütter attraktiv für den BVB?

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Aus Frankfurt berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

fussball.news hatte zuletzt aufgezeigt, weshalb Adi Hütter bei Eintracht Frankfurt möglicherweise eine längerfristige Ära präge könnte. Einziger Gefahrenpunkt: Die Situation bei Borussia Dortmund. Wird der Österreicher dadurch womöglich attraktiv für den BVB?

Wenn am Freitagabend Borussia Dortmund auf Eintracht Frankfurt trifft, dann stehen auch die beiden Trainer im Blickpunkt. Auf der einen Seite Lucien Favre, der beim BVB mächtig wackelt und nicht mehr sicher im Stuhl stitzt. Nur wenige Meter entfernt vom Schweizer wird Adi Hütter auf der Bank Platz nehmen – und zwar mit viel Selbstvertrauen ausgestattet. Zehn von zwölf Punkte in der Bundesliga und das Weiterkommen im DFB-Pokal-Achtelfinale haben die Perspektiven der Hessen in kürzester Zeit stark verbessert.

Favre wird sich beim BVB wohl nicht behaupten können

Coacht sich Hütter somit zu einem Topteam der Bundesliga? Sollte Favre nicht schnellstmöglich den BVB auf Meisteschaftskurs bringen und in der Champions League gegen Paris Saint-Germain kein Wunder gelingen, dann sind dessen Tage wohl spätestens im Sommer gezählt. Warten die Verantwortlichen der Borussia möglicherweise nur so lange, weil sie die Entwicklung von Hütter weiter beobachten wollen?

Hütter hat Ausstiegsklausel

Wie Bild berichtet, hat sich der 50-Jährige eine Ausstiegsklausel in seinen bis 2021 laufenden Vertrag eingebaut. Bislang – so ist auch fussball.news aus dem Umfeld des Vereins bekannt – hat sich Hütter mit einem Abgang noch nicht beschäftigt. Doch die Borussia zählt zu der Kategorie Klubs, die zum ehemaligen Profi passen würden und das Geld für die Ablöse aufbringen könnten. Die Atmosphäre im Stadion, das Potenzial im Team, dazu die Möglichkeit, sich regelmäßig in der Königsklasse mit den besten Mannschaften Europas zu messen.

Aber: Auch die Eintracht hat starke Argumente

Allerdings: Auch die Eintracht kann mit Argumenten punkten. Hütter hat hier den Sprung von Young Boys Bern in die Bundesliga bewältigt, das Team weiterentwickelt, dazu enorm viel Gestaltungsfreiheiten – und auch die Differenzen mit Sportvorstand Fredi Bobic waren nicht so gravierend und lassen sich wohl unter „usual Bundesliga-Business“ abhaken. Doch die Frage nach der Zukunft wird bei Hütters Qualitäten früher oder später gestellt werden.

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