Nationalmannschaft

Medien: Löw mit drei Überraschungen gegen die Niederlande?

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Die deutsche Nationalmannschaft trifft im Rahmen UEFA Nations League am heutigen Samstagabend in Amsterdam auf die Niederlande. Bundestrainer Joachim Löw plant scheinbar eine durchaus überraschende Aufstellung im ewigen Duell mit den Nachbarn.

Einem Bericht der Bild-Zeitung zufolge könnte es in allen Mannschaftsteilen eher unerwartete Personalentscheidungen geben. Jedenfalls deuten sie sich in Anbetracht des Abschlusstrainings an, so der Bericht. Demnach soll in der Innenverteidigung Niklas Süle neben Jerome Boateng den Vorzug vor Mats Hummels erhalten. Der 29-Jährige ist beim FC Bayern zwar der formstärkste der drei Nationalspieler, hat aber in Sachen Tempo klare Defizite gegenüber Süle und Boateng. Löw erwarte eine auf Schnelligkeit ausgelegte Oranje-Mannschaft, erklärt das Boulevardblatt.

Draxler statt Rudy?

Im zentralen Mittelfeld werde der Bundestrainer derweil auf eine offensive Variante setzen. Auf der Sechser-Position ist Joshua Kimmich gesetzt, davor soll neben Toni Kroos demnach Julian Draxler zum Einsatz kommen. Für Sebastian Rudy sei im Training nur in der B-Elf Platz gewesen. Bei Paris Saint-Germain spielt der 25-Jährige zumeist auf dem Flügel. Im DFB-Team ist er aber beispielsweise beim Confederations Cup 2017 in Russland schon häufiger als Zehner aufgelaufen. Gegen die Niederlande soll er nun wohl etwas weiter zurückgezogen spielen.

Werner nur auf der Bank?

Die dritte Überraschung deutet sich dem Bericht zufolge im Sturm an. Dort sei der erst nachnominierte Serge Gnabry im Training Teil der A-Elf gewesen. Für Timo Werner von RB Leipzig würde das einen Bank-Platz bedeuten. Angesichts dessen klar ansteigender Form (vier Torbeteiligungen in seinen letzten beiden Einsätzen) käme das überraschend, auch wenn der 22-Jährige seit fünf Länderspielen Ladehemmung hat. Gnabry stand bei den Bayern in der laufenden Saison erst zweimal in der Startelf und hat unter Löw seit 2016 keine Länderspiele mehr bestritten.

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