Bundesliga

Medien: Lewandowski unzufrieden mit Bayerns Spielweise

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Der FC Bayern ist vor der Länderspielpause in eine Krise geraten. Vier Spiele ohne Sieg in allen Wettbewerben entsprechen keineswegs den hohen Ansprüchen des Klubs. Besonders auffällig: In den vier Partien gelangen zudem nur zwei eigene Tore. Stürmerstar Robert Lewandowski soll deshalb unruhig werden.

Dies berichtet Sport Bild. Demnach hat der Pole intern darüber geklagt, zu wenig Anspiele aus dem Mittelfeld zu erhalten. Der 30-Jährige steht nach sieben Spieltagen in der Bundesliga bei lediglich drei Saisontoren. Zwei davon, gegen die TSG Hoffenheim und Schalke 04, markierte er zudem vom Strafstoßpunkt. Der 99-fache Nationalspieler ist in seiner Karriere elfmal Torschützenkönig geworden, alleine dreimal innerhalb der vergangenen vier Spielzeiten in der Bundesliga. Klar, dass er mit seiner aktuellen Ausbeute unzufrieden ist. Seine Kritik ist dabei durchaus nachvollziehbar: Beim peinlichen 0:3 vor heimischem Publikum gegen Borussia Mönchengladbach hatte Lewandowski nur zwölf Ballkontakte.

Chefs fordern mehr Zusammenhalt

Dem Bericht zufolge könnte Lewandowski schon bald zu einer wachsenden Fraktion von unzufriedenen Bayern-Spielern gehören, die ihre Situation offen zur Schau tragen. Die soll aktuell schon aus Javi Martinez, James Rodriguez und Sandro Wagner bestehen. Für Trainer Niko Kovac ist es eine heikle Situation. Bei den Münchnern die Kabine zu verlieren ist die halbe Miete für ein vorzeitiges Ende des Engagements für jeden Trainer. Auch deshalb sollen die Bayern-Bosse dem Kroaten mitgegeben haben, dass mehr Zusammenhalt im Team der Schlüssel für die Rückkehr in die Erfolgsspur sei. Präsident Uli Hoeneß und Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge stehen demnach weiterhin zu Kovac. Wie lange das noch für Lewandowski und Co. gilt, dürfte sich in den ersten Partien nach der Länderspielpause zeigen.

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