Bundesliga

Medien: Leipzig verschiebt Stadion-Umbau

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Sportlich läuft es für RB Leipzig blendend. Die Sachsen sind mit einer Siegesserie von vier Pflichtspielen in die Länderspielpause gegangen. In der Bundesliga liegen sie auf dem zweiten Rang. Doch der geplante Stadion-Ausbau wird jetzt wohl verschoben.

Dies berichtet die Bild-Zeitung. Grund für den Aufschub der Baumaßnahmen seien explodierende Kosten. Die veranschlagten 50 Millionen Euro seien nicht mehr realistisch. Vorgesehen war laut des Berichts unter anderem eine Aufstockung der Zuschauerkapazität auf 52 000 Plätze. Aktuell finden 42 558 Zuschauer Platz im ehemaligen Zentralstadion. Zur Saison 2020/21 sollten die Arbeiten ursprünglich abgeschlossen sein. Nun steht nicht einmal fest, wann sie aufgenommen werden sollen. „Natürlich werden wir das Stadion ausbauen und modernisieren“, stellt Leipzig-Boss Mintzlaff gegenüber dem Boulevardblatt klar.

Mintzlaff beschwichtigt

„Da die Baukosten aber stark gestiegen sind, prüfen wir jetzt, wann wir welche Schritte umsetzen.“ Im Verein gelte weiterhin die Überzeugung, dass es „mittelfristig“ eine größere Zuschauerkapazität brauche. Tatsächlich ist der Zuschauerschnitt in der laufenden Saison dem Bericht zufolge aber um rund 2 700 gesunken. Kein einziges Heimspiel sei bis dato ausverkauft gewesen. „Am Ende muss alles wirtschaftlich sein“, deutet Mintzlaff an, dass es vor allem eine Frage des Geldes ist. Die Red Bull Arena in Leipzig ist seitens des DFB als einer der zehn Spielorte für die Europameisterschaft im Jahr 2024 in Deutschland vorgesehen. Der Verein und der Red-Bull-Konzern hatten das Stadion im Januar erworben.

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