Bundesliga

Medien: Leipzig leiht Schick zunächst zwei Jahre aus

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RB Leipzig, das ist seit der Pleite von Borussia Dortmund bei Union Berlin am Samstagabend klar, verbringt die Länderspielpause an der Tabellenspitze der Bundesliga. Bei den Sachsen dürfte der Fokus aber erstmal nur bis Montagabend gehen. Es geht um das sich schließende Transferfenster und eine Verpflichtung von Patrik Schick.

Der Angreifer der AS Rom steht seit einiger Zeit in Verbindung mit dem Spitzenreiter. Nun berichten italienische Medien übereinstimmend von einer Einigung zwischen den Parteien. Der Tscheche sitze sozusagen auf gepackten Koffern, um sich auf den Weg zum Medizincheck und der Vertragsunterzeichnung zu machen. Dabei kommt RB Leipzig durchaus mit einem günstigen Preis davon. Laut eines Berichts der Gazzetta dello Sport kommt Schick zunächst für zwei Jahre auf Leihbasis. Die Gebühr soll zweieinhalb Millionen Euro betragen. Anschließend haben die Sachsen demnach eine Kaufoption in Höhe von neun Millionen Euro.

Wechsel-Domino mit Kalinic und Augustin

Auch wenn Schick kein echter Torjäger ist, einen potenziellen Stammspieler im Angriff bekommen Klubs dieser Tage selten für die erwähnten Summen. Der 23-Jährige könnte die AS Rom immerhin dem Vernehmen nach inklusive recht undurchsichtiger Bonuszahlungen insgesamt eine Ablöse von etwa 35 Millionen Euro kosten. Dabei halten die Giallorossi nicht einmal die vollständigen Transferrechte an Schick. Denkbar scheint, dass die Römer mit dem Leihkonstrukt über zwei Jahre gewissen Zusatzzahlungen aus dem Weg gehen. Der Tscheche soll derweil Platz für Nicola Kalinic von Atletico Madrid machen. Bei RB Leipzig wiederum dürfte er Jean-Kevin Augustin nach dessen Wechsel zur AS Monaco ersetzen.

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