Bundesliga

Medien: Kownacki mit 12 Millionen Euro für Fortuna zu teuer

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Fortuna Düsseldorf hat am Samstag den nächsten Überraschungscoup nur knapp verpasst. Bei Borussia Dortmund drängte der Aufsteiger in Unterzahl auf einen späten Ausgleich. Den Anschlusstreffer in der Nachspielzeit markierte Dawid Kownacki. Den Stürmer wollen die Rheinländer halten. Die Sache gestaltet sich aber als schwierig.

Wie Sport Bild berichtet, liegt die festgeschriebene Ablösesumme für den Polen nicht etwa wie bisher angenommen bei sieben bis acht, sondern bei zwölf Millionen Euro. Für die Fortuna wäre die ursprünglich veranschlagte Summe ein Kraftakt gewesen. Zwölf Millionen Euro kann sie sich für einen Spieler wohl grundsätzlich nicht leisten. Entsprechend strebt der Klub eher eine erneute Ausleihe an. Allerdings ist auch dieses Unterfangen nicht einfach. Denn Kownacki gehört Sampdoria Genua, das womöglich bereits in Kürze einen neuen Besitzer hat.

Funkel will den Stürmer halten

Der Stürmer selbst hat sich indes bereits klar positioniert. „Er will unbedingt bei uns bleiben“, zitiert das Magazin Friedhelm Funkel. Damit läuft Kownacki beim Erfolgstrainer offene Türen ein. Denn auch Funkel ist Feuer und Flamme für eine weitere Zusammenarbeit. „Er kann ein ganz wichtiger Spieler werden in der nächsten Saison“, ist er überzeugt. Mit vier Treffern in sieben Startelfeinsätzen hat der Nationalspieler seine Qualitäten bereits nachhaltig angedeutet. Düsseldorf kann diese Gefahr vor dem gegnerischen Kasten gut gebrauchen. Schließlich dürfte der beste Torschütze der laufenden Saison nicht zu halten sein. Dodi Lukebakio, wettbewerbsübergreifend 14 Mal erfolgreich, verlässt den Klub nach der Leihe vom FC Watford mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit.

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