Bundesliga

Medien: Kovac-Job bei hoher Niederlage in Dortmund in Gefahr

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Der FC Bayern hat am Samstag gegen seinen Lieblingsgegner SC Freiburg nur 1:1 gespielt. Vor dem Spitzengipfel bei Borussia Dortmund am Samstagabend bringt das den Rekordmeister in eine ungewohnte Drucksituation: Bei einer Niederlage wären es bereits sieben Punkte Rückstand auf den BVB. Niko Kovac würde bei einer Klatsche wohl seinen Job verlieren.

Dies berichtet die Bild-Zeitung. Demnach seien Präsident Uli Hoeneß und Sportchef Hasan Salihamidzic grundsätzlich gewillt, den Kroaten auf dem Trainerstuhl zu halten. Schließlich wäre es so etwas wie eine persönliche Niederlage für die Chefs, wenn die Wunschlösung auf dem Posten nach nur wenigen Monaten gehen müsste. Außerdem spreche der Mangel an Alternativen auf dem Markt weiterhin für Kovac. Das Boulevardblatt nennt Zinedine Zidane, Arsene Wenger und Ralph Hasenhüttl als potenzielle Nachfolger. Gegen den Weltmeister von 1998 spreche dessen Mangel an Deutsch-Kenntnissen, gegen Wenger sein Alter und gegen Hasenhüttl seine mangelnde Erfahrung bei einem Top-Klub.

Droht Kovac der Verlust der Kabine?

Sollte es dennoch zu einer Trennung von Kovac kommen, wären dem Bericht zufolge viele Spieler damit nicht sonderlich unglücklich. Dem 47-Jährigen fehle es an Ideen für das Offensivspiel der Bayern. Zudem sollen sich seine Ansprachen in der Kabine gleichen, weshalb er diese zu verlieren drohe. Zuletzt waren immer wieder Stimmen laut geworden, die den Spielern der Münchner eine große Hausmacht unterstellten. Unter Kovac hatten die Bayern vor dem Freiburg-Spiel mit vier Siegen am Stück scheinbar die Kurve genommen. Vor heimischem Publikum wartet das Team aber seit dem 15. September auf einen Sieg. Die nächste Chance bietet sich in der Champions League gegen AEK Athen am Mittwochabend.

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