1. FC Köln

Medien: Köln-Profis lästern über Modeste

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Beim 1.FC Köln brennt der Baum lichterloh. Das Heimspiel gegen die zuletzt so starke TSG Hoffenheim gilt als Schicksalsspiel für Trainer Achim Beierlorzer. Auf den Top-Verdiener wird er dabei wohl kaum setzen. Anthony Modeste hat sich bei den Geißböcken mehr und mehr ins Abseits manövriert.

Seit Ende September kommt der im Winter mit Pauken und Trompeten aus China zurückgekehrte Angreifer in der Bundesliga nur auf drei Kurzeinsätze. Beinahe bezeichnend, dass er bei der besten Saisonleistung, einem 3:0-Sieg über Mitaufsteiger SC Paderborn, 90 Minuten auf der Bank saß. Beierlorzer gab dem Franzosen im DFB-Pokal beim 1.FC Saarbrücken eine neue Chance, Modeste ließ sie, wie einige andere Profis, beim Regionalligisten gänzlich ungenutzt. Nach 45 Minuten nahm der Chefcoach ihn vom Feld, bei Fortuna Düsseldorf saß er bis zur versuchten Schlussoffensive draußen.

Top-Verdiener sorgt mit Laufleistung für Unmut

Einem Bericht von Sport Bild zufolge sorgen die Darbietungen des 31-Jährigen inzwischen auch in der Kabine für Unmut. Demnach lästern die Kollegen beim 1.FC Köln vor allem über die Laufleistung von Modeste. Nach Angaben des Magazins läuft er auf 90 Minuten gerechnet mehr als einen Kilometer weniger als Simon Terodde, der zudem sieben Sprints mehr absolviert als sein Konkurrent im Sturm. Modeste steht zudem bei einem Pflichtspieltreffer, Terodde hat immerhin vier Tore erzielt. Ein großes Problem für den Zusammenhalt im Team: Der China-Rückkehrer ist mit dreieinhalb Millionen Euro jährlichem Salär wohl der absoluter Top-Verdiener. Diese Summe garantierte der Klub seinem Stürmer zudem dem Bericht zufolge bis 2023. Es ist ein exorbitant dotierter Rentenvertrag für Modeste, der im April 32 Jahre alt wird.

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