Borussia Dortmund

Medien: Keine Chance auf langfristigen Hakimi-Transfer für den BVB?

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Borussia Dortmund, das lässt sich zu einem frühen Zeitpunkt der Saison bereits festhalten, hat im Sommer viel richtig gemacht. Die Kaderzusammenstellung ist ein entscheidender Faktor für den starken Auftakt in die Spielzeit. Ein Neuzugang ging dabei zunächst etwas unter, hat sich aber inzwischen ins Rampenlicht gespielt: Achraf Hakimi hat das Potenzial zur großen Erfolgsgeschichte.

Allerdings ist sie schon in ihrer Anlage mit einem Wermutstropfen versehen. Sie scheint auf die zweijährige Dauer der Leihe von Real Madrid zu den Schwarzgelben begrenzt zu sein. Einem Bericht des kicker zufolge ist jedenfalls seitens der Königlichen fest geplant, den marokkanischen Nationalspieler im Jahr 2020 wieder zurück zu beordern. In Hakimi sehe der Verein einen kommenden Weltklassespieler, so das Magazin. Nach zwei Jahren der Reifung beim BVB soll der dann 21-Jährige demnach die Nachfolge von Daniel Carvajal auf der Position des Rechtsverteidigers antreten.

Dortmund hat ein Matching Right

Eine Ausstiegsklausel vermochten die Dortmunder für Hakimi vor diesem Hintergrund nicht auszuhandeln. Es besteht dem Vernehmen nach lediglich ein sogenanntes Matching Right. Damit verpflichtete sich der spanische Traditionsklub, die Borussen von eingehenden Transferangeboten zu unterrichten. Die Schwarzgelben könnten dieses Angebot dann ihrerseits zahlen und hätten somit sozusagen ein Vorkaufsrecht. Allerdings ist dieses Konstrukt obsolet, wenn Real den Spieler gar nicht abgeben will.

Heißt die Hoffnung Odriozola?

Es bliebe den Dortmundern dann nur übrig, die vom spanischen Gesetzgeber in sämtlichen Verträgen vorgeschriebene feste Ablöse für Hakimi zu entrichten. Über deren Höhe gibt es allerdings augenblicklich keine gesicherten Angaben. Die größere Hoffnung des BVB könnte auf Alvaro Odriozola liegen. Der Rechtsverteidiger kam im Sommer für immerhin 30 Millionen Euro von Real Sociedad zum Champions-League-Sieger. Schafft der 22-Jährige den Durchbruch, könnte Dortmund vielleicht doch noch eine Chance auf einen permanenten Transfer von Hakimi haben. Der WM-Teilnehmer hat sich in seinen drei Einsätzen unter Lucien Favre mit einem Tor und zwei Vorlagen stark eingeführt. Zuletzt nominierte ihn das Magazin Tuttosport für die begehrte „Golden Boy“ Auszeichnung für den besten U21-Spieler der Welt.

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