Bundesliga

Medien: Interesse an Kalou aus den USA und China

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Hertha BSC bereitet sich nach der Rückkehr aus dem Trainingslager in Florida intensiv auf den Rückrundenauftakt am Sonntag gegen den FC Bayern vor. Außen vor bleibt Salomon Kalou, der schon gar nicht mit in die USA geflogen ist. Dorthin könnte es ihn nun aber dauerhaft verschlagen.

Dies berichtet die Bild-Zeitung unter Berufung auf das Umfeld des Spielers. Dem Ivorer liegen demnach Anfragen aus den Vereinigten Staaten und China vor. Es könnte erklären, warum sich bisher noch nichts getan hat, obwohl Kalou schon vor dem Jahreswechsel für die Suche nach einem neuen Klub die Freistellung erhielt. In der MLS (Ende Februar) und der Chinese Super League (Anfang März) dauert es noch eine ganze Weile, bis die Spielbetrieb beginnt.

Zwölf Minuten unter Klinsmann

Solange dürfte sich Kalou bei Hertha BSC mit individuellem Athletik-Training fit halten. Eine Rückkehr ins Mannschaftstraining scheint schwer vorstellbar. Der 34-jährige Champions-League-Sieger von 2012 mit dem FC Chelsea hatte in der Hinrunde nur fünf Einsätze in der Bundesliga absolviert. Unter Jürgen Klinsmann reichte es an den letzten fünf Spieltagen gar nur zu einer zwölfminütigen Einwechslung beim Debüt des Trainers gegen Borussia Dortmund. Insgesamt hat der Angreifer für Hertha BSC über 170 Pflichtspiele gemacht, traf dabei 53 Mal. Der Vertrag des 97-fachen Nationalspielers läuft am Saisonende aus. Doch der Wunsch beider Seiten beinhaltet einen früheren Abschied des Publikumslieblings.

About Lars Pollmann

Lars Pollmann begann sein Autorendasein als englischsprachiger Blogger (Bleacher Report, Yellowwallpod). Seit 2018 zählt er zur Redaktion von fussball.news. Seine Leidenschaft gehört darüber hinaus dem italienischen Fußball (vor allem Inter Mailand) sowie dem Radsport.

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