2. Bundesliga

Medien: HSV-Trainer Titz muss schon um sein Amt kämpfen

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Der Hamburger SV ist nach der historischen 0:5-Heimpleite gegen Jahn Regensburg am Sonntag in Alarmbereitschaft. Die englische Woche hat es mit einem Gastspiel beim Tabellenvierten Greuther Fürth und dem Hamburger Derby gegen den FC St. Pauli in sich. Trainer Christian Titz braucht Ergebnisse.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, müsste der 47-Jährige bei zwei Pleiten wohl mit einer Entlassung rechnen. Neben der desaströsen Vorstellung gegen Regensburg hinterließ auch die 0:3-Heimpleite gegen Holstein Kiel zum Saisonauftakt ihre Spuren. Insgesamt zehn Gegentreffer in vier Spielen vor heimischem Publikum sind eine kaum hinnehmbare Bilanz für das Titz-Team. Intern soll der Trainer vor allem wegen seiner großen Rotation in der Kritik stehen. Am Sonntag nahm er gleich sechs Wechsel in seinem Team vor. Zwei Treffer fielen nach Freistößen. Womöglich fehlte es ob der Veränderungen in der Mannschaft an der Abstimmung.

Umgang mit Lasogga sorgt für Diskussionen

Auch der Umgang mit Sturmstar Pierre-Michel Lasogga wird Titz dem Bericht zufolge negativ ausgelegt. Der 26-Jährige hat mit sieben Toren in sieben Pflichtspielen eine herausragende Quote, durfte aber erst dreimal von Beginn an ran. „Wir haben einige gute Stürmer“, zitiert das Boulevardblatt die lapidare Erklärung des Trainers. „Wir stellen ab und zu anders auf, weil wir Spieler mit anderen Qualitäten haben wollen.“ Nach der peinlichen Vorstellung gegen Regensburg dürfte Titz am Donnerstag in Fürth (20:30 Uhr) aber wohl kaum um eine Nominierung seines besten Torschützen herum kommen. Bei aller Kritik am Trainer können die Rothosen bei einem Sieg nicht von einem direkten Aufstiegsplatz verdrängt werden. Das zeigt, wie hoch die Erwartungen in der ersten Zweitliga-Saison der Klubgeschichte sind.

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