Bundesliga

Medien: Hoeneß rückt näher an die Bayern-Mannschaft heran

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Der FC Bayern hat vor der Länderspielpause das prestigeträchtige Duell mit Tabellenführer Borussia Dortmund verloren. Der Rekordmeister rutschte auf Rang fünf der Tabelle ab. Uli Hoeneß sieht sich gezwungen, enger an das Team heran zu rücken.

Wie Sport Bild berichtet, hat der Präsident der Münchner untypischerweise den Vorabend des Spiels mit der Mannschaft verbracht. Er sei mit im Mannschaftsbus gefahren, habe der Team-Besprechung von Trainer Niko Kovac beigewohnt und anschließend selbst das Wort ergriffen. Ziel seiner Ansprache sei demnach gewesen, den Spielern volles Vertrauen auszusprechen. Gleichzeitig habe er die Mannschaft aber auch in die Pflicht genommen, sich mit voller Kraft gegen eine mögliche Niederlage beim BVB zu stemmen. Er habe den alten Bayern-Geist wiederaufleben lassen wollen.

„Uli ist der FC Bayern“

„Als Präsident solltest du normal nicht mehr so nahe bei der Mannschaft sein“, analysiert Rekordnationalspieler Lothar Matthäus gegenüber dem Magazin den Vorgang. „Aber Uli ist kein ’normaler‘ Präsident, er ist der FC Bayern.“ Sein Einschreiten zeige die Unterstützung der Klub-Führung für Kovac und könne zudem lehrreich für Sportdirektor Hasan Salihamidzic sein, so die Bayern-Legende. Hoeneß dokumentierte seine neue Nähe zur Mannschaft dem Bericht zufolge auch am Spieltag und reiste nach der Niederlage mit den Spielern zurück nach München. Grundsätzlich habe der Ex-Profi diese Saison weniger öffentlich auftreten wollen. Doch die Lage beim Rekordmeister zwang Hoeneß nun wohl zum handeln.

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