Borussia Mönchengladbach

Medien: Gladbach buhlte bis zuletzt um Richter

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Marco Richter hat sich im Sommer bei der U21-EM in Italien und San Marino bei einer breiten Öffentlichkeit in Deutschland in den Fokus gespielt. Unter Kennern der Bundesliga genoss der Angreifer des FC Augsburg schon zuvor einen guten Ruf. Borussia Mönchengladbach wollte den 21-Jährigen wohl bis zuletzt an Land ziehen.

Dies berichtet Sport Bild. Demnach habe Manager Max Eberl noch Ende August ein Angebot von zehn Millionen Euro für den pfeilschnellen Angreifer hinterlegt. Im Eigengewächs der Fuggerstädter hatten die Fohlen demnach einen letzten Puzzlestein für die eigene Offensive ausgemacht. Die hatte Eberl zuvor mit den Transfers von Breel Embolo und Marcus Thuram verstärkt, zu denen der wendige Richter ein passender Konterpunkt gewesen wäre. Allerdings blitzte Borussia Mönchengladbach wohl schnell ab.

Vertrag bis 2023 ohne Ausstiegsklausel

Stefan Reuter zögerte wohl kaum, das Angebot abzulehnen. Der FC Augsburg bewegt sich bei Richter schließlich aus einer Position der Stärke. Im Mai 2018 verlängerte er seinen Kontrakt bis 2023, darin befindet sich dem Magazin zufolge keine Ausstiegsklausel. Eine wirtschaftliche Notwendigkeit, den Spieler abzugeben, bestand darüber hinaus nicht. Erst recht nicht für eine vergleichsweise moderate Summe. Zehn Millionen Euro kostet heuer schließlich so mancher Durchschnittsspieler. Bei Richter hingegen handelt es sich um ein Eigengewächs mit glänzender Perspektive und noch vier Jahre gültigem Vertrag. Entsprechend knapp dürfte sich Reuter im Gespräch mit Amtskollege Eberl gehalten haben.

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