Borussia Dortmund

Medien: Dortmund hofft auf Haaland

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Bei Borussia Dortmund hat inzwischen die Einsicht eingesetzt, dass die im Sommer allseits gelobte Kaderplanung doch den ein oder anderen Riss aufweist. Vor allem der Verzicht auf die Verpflichtung eines zweiten Stürmers haben die Verantwortlichen als Fehler erkannt. Mit Erling Haaland soll es nun einen heißen Kandidaten geben.

Dies berichtet die Bild-Zeitung. Demnach haben die Schwarzgelben den Norweger bei RB Salzburg bereits mehrfach beobachtet. Damit sind sie freilich nicht allein. Der Jungstar ist nicht zuletzt dank seiner acht Tore in fünf Champions-League-Gruppenspielen vermutlich eines der am heißesten gehandelten Eisen im Weltfußball. Es wäre beinahe eine Verletzung der Sorgfaltspflicht, sich nicht in einer gebotenen Form mit Haaland zu beschäftigen. Allerdings ist die Konkurrenz beim 19-Jährigen entsprechend groß.

Geeigneter Zwischenschritt Bundesliga

Dem Boulevardblatt zufolge kann er sich aber einen Wechsel in die Bundesliga gut vorstellen. Haaland sähe es wohl als einen Zwischenschritt auf dem Weg ins Traumziel Premier League. Hierzulande könnte er sich auf höherem Niveau als in Österreich beweisen und nach zwei, drei Jahren mit Stammplatzambitionen zu einem Top-Klub in England wechseln. Dieser Werdegang würde durchaus zu den bisherigen Praktiken bei Borussia Dortmund passen. Es gehört zum Geschäftsmodell des Vizemeisters, große Talente besser zu machen und dann gewinnbringend zu verkaufen.

Kein Vorkaufsrecht für Leipzig

Bei Haaland müsste der BVB freilich schon beim Einkauf tief in die Tasche greifen. Und sich unter anderem gegen den naheliegenden Konkurrenten RB Leipzig durchsetzen. Zwar gibt es keinen Automatismus mehr, dass die besten Spieler von Salzburg bei den Sachsen landen. Und dem Bericht zufolge auch kein Vorkaufsrecht, wie zuletzt bisweilen zu lesen war. Dennoch dürfte es im RB-Kosmos Kräfte geben, die einen Verlust von Haaland an einen Mitbewerber wie Dortmund zu verhindern versuchen würden.

Neuerdings Klient von Raiola

Allerdings hat der Stürmer sich inzwischen in die Obhut von Star-Berater Mino Raiola begeben. Damit ist endgültig auszuschließen, dass irgendein Deal gegen seinen ausdrücklichen Willen passiert. Dortmund hat mit Raiola, gelinde ausgedrückt, gemischte Erfahrungen gemacht, etwa bei der Personalie Henrikh Mkhitaryan. Eine neuerliche Zusammenarbeit ist deswegen aber nicht ausgeschlossen. 2017 etwa holte der Klub Top-Talent und Raiola-Klient Immanuel Pherai aus der Jugend von AZ Alkmaar.

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