Borussia Dortmund

Medien: BVB will Bruun Larsen verkaufen – Pokert Frankfurt?

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Wie fussball.news berichtet hat, besteht ernsthaftes Interesse seitens Eintracht Frankfurt an Jacob Bruun Larsen von Borussia Dortmund. Das Zustandekommen des Deals lässt aber weiter auf sich warten. Als Grund gelten unterschiedliche Vorstellungen der Art des Transfers.

So berichtet der kicker, der BVB wolle den Flügelspieler nicht etwa verleihen, sondern komplett abgeben. Ähnliche Informationen liegen auch der dänischen Zeitung Ekstrabladet vor. Der Vertrag des Nationalspielers läuft 2021 aus, spätestens im Sommer würde deshalb ohnehin viel auf eine endgültige Trennung zwischen Dortmund und Bruun Larsen deuten. Für eine Verlängerung fehlt nach aktuellem Sachstand die Basis in Form einer definierten Rolle im Kader des Vizemeisters. Denkbar scheint dabei auch, dass der BVB etwaige Einnahmen aus einem Verkauf noch im Winter reinvestieren könnte.

Frankfurt will wohl nicht sofort zahlen

Sportdirektor Michael Zorc hat kürzlich mit Aussagen aufhorchen lassen, die nahe legen, Dortmund könne einmal mehr einen Transfer als Vorgriff auf den Sommer tätigen. Zuletzt war das etwa im Vorjahr bei Verteidiger Leonardo Balerdi der Fall. Das Problem: Eintracht Frankfurt hat dem Bericht zufolge aktuell keine große Lust, im Januar eine Ablöse für Bruun Larsen auf den Tisch zu legen. Die Forderung aus Dortmund dürfte sich auf eine Summe im unteren achtstelligen Bereich befinden. Trotz großer Investitionen der Hessen vor der laufenden Saison wäre der Däne somit Rekordtransfer. Dass der Klub einen solchen nicht übers Knie bricht, schon gar nicht für ein Talent, das in der Hinrunde auf gerade einmal 158 Pflichtspielminuten absolviert hat, leuchtet ein.

Eintracht spielt womöglich auf Zeit

Dennoch dürfte sich das Thema keineswegs in Luft auflösen. Im Gegenteil, bei der Eintracht spielen sie womöglich auf Zeit. Das Fachmagazin wittert ein Kalkül von Fredi Bobic und Co. Wenn der BVB gegen Ende der Transferperiode noch immer keinen Abnehmer für Bruun Larsen gefunden haben sollte, könnte es doch zum gewünschten Geschäft kommen. Für den Europa-League-Achtelfinalisten wäre das wohl am ehesten eine Leihe mit Kaufoption. Das Risiko hielte sich in Grenzen, bis Sommer könnte Trainer Adi Hütter den dänischen Flügelspieler auf Herz und Nieren prüfen.

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