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Borussia Dortmund

Medien: BVB plant schon Angriff auf Ausnahmetalent Camavinga

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Paris Saint-Germain hat am Sonntag eine 1:2-Niederlage bei Stade Rennes kassiert. Das hätte alleine schon Nachrichtenwert, weil Niederlagen des Abonnement-Meisters der Ligue 1 recht selten sind. Die Tatsache, dass ein 16-Jähriger der beste Spieler auf dem Platz war, tut ihr Übriges. Es geht um Eduardo Camavinga. Borussia Dortmund zeigt wohl schon Interesse.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, haben die Schwarzgelben früh ihren Hut in den Ring geworfen, was eine Verpflichtung des Mittelfeldtalents von Rennes angeht. Dabei geht es um einen Wechsel erst im Jahr 2020. Aktuell soll ein Wechsel des Kongolesen ausgeschlossen sein. Gegen die von Thomas Tuchel trainierte Startruppe legte Camavinga den Siegtreffer auf. Damit sammelte er genauso viele Torvorlagen wie Fehlpässe, jedenfalls machte diese beinahe unwirkliche Statistik des Internetportals WhoScored.com nach der Partie schnell die Runde.

Schon Dembele kam aus Rennes nach Dortmund

Dass ein 16-jähriger Stammspieler in einer europäischen Top-Liga für Borussia Dortmund auch ohne derart beeindruckende Leistungsausweise von Interesse wäre, liegt auf der Hand. Schließlich ist es eine Philosophie des Tabellenführers, herausragende Talente zu holen, sie besser zu machen und anschließend gewinnbringend zu veräußern. Davon profitierte im Falle Ousmane Dembele auch Rennes mit einer satten Beteiligung beim Weiterverkauf an den FC Barcelona, was bei Camavinga womöglich einen Vorteil verschaffen könnte. Die Geschäftsbeziehungen zwischen dem BVB und den Franzosen gelten jedenfalls als glänzend.

Verbindung über Puma

Nicht zuletzt, weil Rennes im Besitz einer Finanzholding ist, zu deren Unternehmungen auch die Kering-Gruppe gehört. Zu deren Marken wiederum gehört der Sportartikelhersteller Puma, der Rennes und Dortmund ausrüstet. Und bei den Schwarzgelben sogar Anteilseigner ist. Im weitesten Sinne bliebe Camavinga also ‚in der Familie‘, könnte sich bei einem Top-Klub weiterentwickeln und anschließend allen Beteiligten eine Menge Geld einbringen. Es ist freilich Zukunftsmusik und Konkurrenz ist massig vorhanden. Dass der Spieler im Fokus des BVB sein dürfte, liegt aber auf der Hand.

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