Borussia Dortmund

Medien: BVB in Verhandlungen mit Hazard

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Borussia Dortmund hat im neuen Jahr früh Nägel mit Köpfen gemacht. Der Herbstmeister kassiert 64 Millionen Euro Ablöse für Christian Pulisic, der im Sommer zum FC Chelsea geht. Die Schwarzgelben haben so genügend Zeit, sich um eine Nachfolgeregelung zu bemühen. In Thorgan Hazard gibt es wohl einen klaren Favoriten.

Gerüchte um das große Interesse des BVB am Belgier von Borussia Mönchengladbach gibt es schon länger. Gerade Trainer Lucien Favre soll Feuer und Flamme für eine erneute Zusammenarbeit mit dem Angreifer sein. Der 25-Jährige spielte am Niederrhein insgesamt 48 mal unter dem Schweizer. Inzwischen gehört er zu den besten Offensivspielern der Bundesliga. Mit neun Toren und sechs Vorlagen gehört Hazard zu den treibenden Kräften in der starken Saison von Gladbach. Die Borussia überwintert auf Platz drei, könnte sich erstmals seit 2016 für die Champions League qualifizieren. Dennoch droht der Abgang des Nationalspielers, da sein Vertrag 2020 ausläuft.

Neuer Ablöserekord des BVB?

Manager Max Eberl berichtete zwar jüngst, er habe die Hoffnung bei Hazard noch nicht aufgegeben. Gleichwohl weiß er, dass die Fohlen nicht zu den Klubs gehören, die auf eine hohe Ablöse verzichten könnten. Die Forderung für den Belgier soll laut eines Berichts der Bild-Zeitung bei etwa 42 Millionen Euro liegen. Für den BVB wäre das der Rekordtransfer. Die bisherige Marke liegt bei 30 Millionen Euro für Andre Schürrle. Die Pulisic-Millionen machen den Transfer aber ohne größere Probleme stemmbar. Zudem hat Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke zuletzt immer wieder betont, dass der Klub in höhere Ablöse-Sphären aufsteigen wird.

Verlängerung abgelehnt?

Bereits im Sommer sagte der BVB-Boss, sein Klub könne einen 100 Millionen Euro-Transfer stemmen. Das Problem wäre dabei nur das Gehalt des potenziellen Neuzugangs. Bei Hazard sollte sich dieses Problem im Rahmen halten, schließlich spielt er bei einem kleineren Verein. Das Boulevardblatt meldet jedenfalls, der BVB habe die Verhandlungen mit dem Angreifer aufgenommen. Eine Vertragsverlängerung am Niederrhein lehne er ab. Der Poker um Hazard scheint eröffnet. Dabei kann Dortmund offiziell ohne Zustimmung der Gladbacher keine Gespräche mit dem Wunschspieler führen. Das ist erst erlaubt, wenn er noch weniger als sechs Monate unter Vertrag steht. Die Verhandlungen dürften daher über Mittelsmänner und Vertreter laufen. Das ist allerdings alles andere als ein unüblicher Vorgang.

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