Borussia Dortmund

Medien: BVB ermittelt gegen eigene Anhänger

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Borussia Dortmund ist am Samstag sportlich mit einem blauen Auge davon gekommen. Das 1:1 bei der TSG Hoffenheim war schmeichelhaft. Juristisch droht dem Verein aber ein Nachspiel. Nun ermittelt der BVB gegen seine eigenen Anhänger.

Dies berichtet die Bild-Zeitung. Demnach haben die Schwarzgelben Videomaterial aus Hoffenheim angefordert, um diejenigen Zuschauer im Gästeblock auszumachen, die Spruchbänder gegen Dietmar Hopp hoch hielten. Auf einem solchen Banner war der Kopf des Mäzens der Kraichgauer in einem Fadenkreuz zu sehen. Den Dortmundern droht wegen dieses unsportlichen Verhaltens seiner Zuschauer eine potenziell empfindliche Strafe. Der DFB-Kontrollausschuss hat bereits Stellungnahmen beider Klubs angefordert.

Diese Strafen sind denkbar

Die BVB-Anhänger gelten als Wiederholungstäter. Es kam wegen ihres Fehlverhaltens bei einem Spiel gegen RB Leipzig bereits zu einer Sperrung der Südtribüne im Westfalenstadion. Allerdings sind Kollektivstrafen inzwischen beim DFB nicht mehr Usus. Wahrscheinlicher sei eine empfindliche Geldstrafe, so der Bericht. Die könnte der BVB bei zweifelsfreier Identifikation der entsprechenden Zuschauer an die Übeltäter weiterreichen. Unwahrscheinlich, aber möglich sei zudem ein Punktabzug. Mit einem Urteil ist laut dem Boulevardblatt erst nach der Vergabe der Europameisterschaft 2024 am Donnerstag zu rechnen. Bis dahin wolle der Verband jegliche unangenehmen Nebengeräusche vermeiden. Der DFB konkurriert mit der Türkei um die Ausrichtung des Turniers, gilt als klarer Favorit auf den Zuschlag.

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