Borussia Dortmund

Medien: BVB beschließt intensivere Betreuung für Sancho

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Mit 25 Torbeteiligungen in 24 Pflichtspielen gab es an den Leistungen von Jadon Sancho in der Hinrunde bei Borussia Dortmund letztlich wenig auszusetzen. Allerdings sorgte der Engländer wiederholt außerhalb des Platzes für Schlagzeilen. Trauriger Höhepunkt war eine Suspendierung durch den Klub. Der hat nun wohl eine intensivere Betreuung für den Jungstar beschlossen.

Dies berichtet die Bild-Zeitung. Demnach habe die Klubführung dem Integrations-Manager Joel Kunz aufgetragen, sich im neuen Jahr verstärkt um den 19-Jährigen zu kümmern. Dessen Lebenswandel sei immer wieder Thema bei den Vereinsoberen. Vor allem dürfte dabei potenziell mannschaftsschädigendes Verhalten im Vordergrund stehen. Sancho gehört zur Fraktion der Zuspätkommer beim BVB. Dieses leidige Thema beschäftigt nicht zuletzt Lizenzspielerleiter Sebastian Kehl schon seit längerem.

Kein neuer Posten beim BVB

Auf dessen Betreiben hin, schreibt das Boulevardblatt, habe Borussia Dortmund Kunz im Sommer engagiert. Die Idee eines für die Integration gerade junger und ausländischer Spieler ist freilich nicht neu. Jahrelang hatte Massimo Mariotti diese Aufgabe inne, der zunächst als Jugendtrainer, dann als Übersetzer für den Klub aktiv war. Er wechselte 2018 in gleicher Funktion zum VfB Stuttgart, ist inzwischen beim FC Schalke 04. Die intensivere Betreuung für Sancho kann derweil wohl auch als Investition in die Zukunft gelten.

Schon mehrere Sanktionen

Schließlich rechnet wohl auch der BVB selbst mit einem Abgang des Flügelspielers im Sommer. Müsste der Klub neuerliche disziplinarische Probleme sanktionieren, wäre das dem Marktwert von Sancho sicher nicht zuträglich. Im Oktober hatte der Nationalspieler seine Rückkehr von einer Länderspielabstellung eigenmächtig verlängert. Das Ausnahmetalent verpasste so den 1:0-Sieg über Borussia Mönchengladbach. Rund fünf Wochen später verpasste er dem Vernehmen nach eine Teambesprechung vor dem Champions-League-Spiel beim FC Barcelona. Dafür setzte Trainer Lucien Favre ihn zu Spielbeginn lediglich auf die Bank. Neben sportlichen Konsequenzen hat Dortmund Sancho auch schon mit empfindlichen Geldstrafen belegt. Alleine für die Aktion im Oktober wurde wohl eine sechsstellige Summe fällig.

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