2. Bundesliga

Medien bei Frei-Verbindung zu Hannover wohl voreilig – Kocak oder Zimmermann Alternativen?

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Hannover 96 befindet sich zum dritten Mal im Kalenderjahr 2019 auf Trainersuche. Medien berichteten zuletzt bereits vom Abschluss, Ex-BVB-Profi Alex Frei werde der neue Chefcoach bei den Niedersachsen. Doch entsprechende Meldungen waren wohl voreilig.

So berichtet die Bild-Zeitung, dass bisher noch nicht einmal Verhandlungen zwischen dem Zweitligisten und dem einstigen Torjäger der Schweizer Nationalmannschaft stattgefunden haben. Der 40-Jährige habe sich auch noch nicht für den Schritt nach Deutschland entschieden. Passend dazu erinnerten eidgenössische Medien in den vergangenen Tagen immer wieder, dass Frei beim FC Basel als Kronprinz von Cheftrainer Marcel Koller gelte. Für den Ex-Stürmer könnte also reizvoll sein, auf die Chance bei seinem früheren Klub zu warten. Anstatt sich auf den Schleudersitz von Hannover zu begeben. Das Warten müsste vielleicht auch nicht lange ausfallen, weil der frühere Bundesliga-Trainer Koller einen auslaufenden Vertrag hat, wie das Boulevardblatt meldet.

Frei macht noch den Fußballlehrer

Ein weiteres Problem stellt dabei ohnehin die fehlende Lizenz von Frei dar. Zwar bräuchten die Niedersachsen keine Ausnahmegenehmigung, damit er auf der Trainerbank Platz nehmen darf. Doch stehen in den Monaten März bis Mai die Abschlussprüfungen des Lehrgangs in der Schweiz an, in dessen Rahmen der Ex-Nationalspieler seinen Abschluss machen soll. Dass ein Trainer in der Endphase der Saison keine ständige Präsenz zeigen kann, ist wohl schwer vorstellbar. Entsprechend, resümiert das Blatt, ist keineswegs gesichert, dass Frei zu Hannover 96 kommt. Auch wenn er der Wunschkandidat sei.

Kocak oder Zimmermann Alternativen?

Mit Alternativen muss sich der Klub ohnehin stets beschäftigen. Dabei rückt wohl erneut Kenan Kocak in den Fokus. Der 38-Jährige war nach beständig guter Arbeit beim kleinen SV Sandhausen in der Vergangenheit immer wieder bei größeren Zweitligisten im Gespräch. Im Sommer auch bei Hannover, bevor sich Martin Kind und Co. für eine Rückkehr von Mirko Slomka entschieden. Sein Vorteil: Er kennt die 2. Bundesliga bestens und wäre sofort verfügbar. Ein weiterer Kandidat soll derweil Jan Zimmermann sein. Der gebürtiger Hannoveraner ist seit Dezember 2018 erfolgreich beim TSV Havelse in der Regionalliga aktiv. Er würde zur Vorgabe von Kind passen, der Klub solle sich mit mehr Mut auf der Trainerposition umsehen. Allerdings absolviert auch der frühere Coach von Hendrik Weydandt beim 1.FC Germania Egestorf/Langreder derzeit seine Ausbildung zum Fußballlehrer.

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