Bundesliga

Medien: Bayern will Inter-Verteidiger für Rekordsumme holen

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Die Defensive des FC Bayern München kommt immer mehr ins Alter und zeigt in der laufenden Saison ungewöhnlich viele Schwachstellen. Abhilfe könnte ein Verteidiger aus Italien leisten, den die Münchener auf dem Zettel haben sollen.

Bereits acht Gegentore musste der deutsche Rekordmeister in der laufenden Saison hinnehmen, zuletzt drei bei der 0:3-Heimniederlage gegen Borussia Mönchengladbach. Die Innenverteidigung des FC Bayern wirkt alles andere als sattelfest – und spielt zudem gegen die Zeit. Mats Hummels (29) und Jerome Boateng (30) sind nicht mehr die jüngsten und scheinen zumindest mit einer typischen Bayern-Saison mit ihren vielen englischen Wochen nicht mehr standhalten zu können. „Er ist nicht auf dem Niveau, wo er mal war“, sagte Ex-Profi Stefan Effenberg zuletzt bei Sport1 über Boateng.

Skriniar könnte den Umbruch einleiten

Mit Niklas Süle (23) ist zwar auch ein junger Innenverteidiger vorhanden, ihm merkt man allerdings noch die mangelnde Erfahrung an, sodass er eine Defensive nicht alleine anführen kann. Wie die italienische Zeitung Tuttosport nun berichtet, könnte sich zum kommenden Jahr ein weiterer noch entwicklungsfähiger Verteidiger dem FC Bayern anschließen. Milan Skriniar von Inter Mailand soll sich demnach dem amtierenden deutschen Meister empfohlen haben.

Bezahlt Bayern 80 Millionen?

Angeblich steht eine Ablösesumme von 80 Millionen Euro im Raum, da Inter nicht die Absicht verfolgt, den 23-jährigen Slowaken abzugeben und das Management seine Fähigkeiten mit denen von Virgil van Dijk gleichsetzt. Der 27-jährige Innenverteidiger war dem FC Liverpool vergangene Saison rund 80 Millionen Euro wert. Laut Tuttosport wollen die Bayern-Verantwortlichen im Januar einen ersten Vorstoß in Richtung Skriniar wagen. Der 18-fache Nationalspieler der Slowakei wechselte 2017 für 27 Millionen Euro von Sampdoria Genua zu Inter Mailand und ist seitdem absolut gesetzt. Mit seinen 23 Jahren wirkt in seinem Spiel auffällig gefestigt, so hatte er auch keine Anpassungsschwierigkeiten an die Champions League, in der Inter aktuell vertreten ist. Bisher war Julian Draxlers Wechsel von Schalke 04 zum VfL Wolfsburg mit 43 Millionen Euro der teuerste Transfer der Bundesliga – diesen würde Bayern mit der Verpflichtung von Skriniar weit überbieten.

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