Bundesliga

Medien: Bayern plant bis zu drei Wintertransfers

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Der FC Bayern hat die Hinrunde als Tabellendritter beendet. Vier Punkte Rückstand auf Spitzenreiter RB Leipzig sind zwar weniger als es im Vorjahr auf Borussia Dortmund waren, dennoch kann keine große Zufriedenheit herrschen. Die Tendenz unter Hansi Flick ist freilich dennoch positiv. Der Trainer soll im Winter bis zu drei neue Spieler bekommen.

So berichtet der kicker. Demnach besteht die größte Priorität weiterhin auf der rechten Außenverteidiger-Position. Von dort hat Flick, wie Vorgänger Niko Kovac, Joshua Kimmich zumeist auf die Sechs abgezogen. Es klafft eine eindeutige Lücke im Kader, die Benjamin Pavard nur behelfsmäßig zu flicken versteht. Der Franzose mag als Rechtsverteidiger Weltmeister geworden sein, im Klubfußball stellt sich die Gemengelage anders dar. Ein Kandidat bleibt dem Fachmagazin zufolge Benjamin Henrichs von der AS Monaco, um den auch Leipzig buhlen soll.

Boateng dürfte gehen

Daneben sei die Verpflichtung eines Innenverteidigers denkbar. Dies aber wohl nur für den Fall, dass Jerome Boateng mit einem ernsthaft interessierten Klub in Verbindung käme. Der Ex-Nationalspieler ist auch unter Flick mehr Notnagel als Stammkraft, obwohl der zuletzt zeitweise in Javi Martinez und David Alaba auf keinen ausdrücklich gelernten Zentralverteidiger zurückgegriffen hat. In der Vergangenheit stand Boateng Medienberichten zufolge bei Manchester United, Paris Saint-Germain oder Juventus Turin im Fokus. Ob sich ein solcher Nobelklub im Winter für ein Angebot entschließt, bleibt abzuwarten. Steine dürfte der FC Bayern dem verdienten Weltmeister nicht in den Weg legen.

Bedarf an einem Außenstürmer 

Letztlich sollen die Chefs bei den Münchnern außerdem einen Bedarf auf den offensiven Außenbahnen erkannt haben. Dort fehlt sozusagen Alphonso Davies, der seinen Durchbruch als Linksverteidiger feiert. Ivan Perisic, im Sommer kaum mehr als eine notgedrungene Leihe von Inter Mailand, konnte bislang selten überzeugen. Allerdings ist wohl fraglich, wie konkret ein Transfer im Januar vorangetrieben wird. Immerhin soll im Sommer Leroy Sane von Manchester City kommen, womöglich neben Kai Havertz und der festen Verpflichtung von Philippe Coutinho. Selbst das prall gefüllte Festgeldkonto des FC Bayern kommt da irgendwann an seine Grenzen. Zudem wäre jedem Neuzugang im Winter klar, dass sich die mittelfristige Stammplatz-Perspektive nicht sonderlich rosig darstellt.

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