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Medien: Barca irritiert von redseligem Olmo, Transfer dennoch geplant

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Die Akademie des FC Barcelona, La Masia, hat in den vergangenen Jahrzehnten viele Weltklasse-Fußballer hervorgebracht. In jüngster Zeit hatten es die Eigengewächse aber zunehmend schwer, sich unmittelbar im Profibereich durchzusetzen. Dani Olmo etwa entschied sich für einen ungewöhnlichen Zwischenschritt bei Dinamo Zagreb.

Dort hat sich der Angreifer zu einem Top-Spieler entwickelt, der nun wohl auch bei den Katalanen eine Chance auf regelmäßige Spielanteile hätte. Ein Interesse von Barca an einer Rückholaktion gilt schon länger als wahrscheinlich, kürzlich hat der Spanier selbst in einem Interview gar schon von einem konkreten Angebot gesprochen. Die Verantwortlichen des amtierenden Meisters sind davon irritiert, wie die Sporttageszeitung Mundo Deportivo berichtet. Demnach würden sie mehr Diskretion begrüßen, zumal die Redseligkeit von Olmo die Marktposition von Barca allenfalls verschlechtern kann.

Transfer für den Sommer geplant

Am grundsätzlichen Interesse ändert das dem Bericht zufolge allerdings nichts. Jedoch gilt als ausgeschlossen, dass der Spieler schon im Januar zurück ins Camp Nou wechselt. Das wäre wohl der Wunsch des U21-Europameisters, der sich so für eine Nominierung für die paneuropäische EURO 2020 empfehlen will. Dem in Barcelona erscheinenden Blatt zufolge plant Barca aber die Verpflichtung im Sommer ein. Möglich sei dabei ein Vorgehen wie bei Frenkie de Jong im Vorjahr. Den Transfer machten die Katalanen bereits im Januar bekannt, die Umsetzung erfolgte aber erst im Juni.

Heimvorteil nicht verschenken

Seinerzeit machte das intensive Werben von Paris Saint-Germain ein schnelles Handeln des FC Barcelona erforderlich. Auch bei Dani Olmo sollte sich der Klub dem Vernehmen nach nicht zuviel Zeit lassen. Dass der Angreifer von Zagreb auch andernorts hoch im Kurs steht, versteht sich von selbst. Mundo Deportivo nennt nun mit Atletico Madrid, Manchester City, Manchester United, Juventus Turin, der AC Mailand und Borussia Dortmund eine ganze Reihe von potenziellen Interessenten. Für Barca spricht aber ganz klar der Heimvorteil. Olmo spielte nicht nur sieben Jahre in La Masia, er wurde auch in Katalonien geboren.

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