Bundesliga

Medien: Ancelotti wollte Lazaro zum Schnäppchenpreis

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Hertha BSC hat am Wochenende durch die unglückliche Niederlage beim SC Freiburg im Kampf um Europa Federn gelassen. Die Alte Dame stürzte auf Platz zehn ab, hat weiter vier Punkte Rückstand auf Rang sieben. Eine Qualifikation für Europa wäre ein wichtiges Argument, um Spieler wie Valentino Lazaro zu halten. An dem zeigt sich unter anderem der SSC Neapel interessiert.

Wie die Bild-Zeitung berichtet, traf sich Berater Max Hagmeyr mit dem Serie-A-Spitzenklub, um einen möglichen Transfer auszuloten. Trainer Carlo Ancelotti wolle den Österreicher als Nachfolger für den wechselwilligen Rechtsverteidiger Elseid Hysaj verpflichten. Die Gespräche waren demnach aber nur von kurzer Dauer. Napoli soll von der potenziellen Ablöseforderung der Hertha abgeturnt gewesen sein. Unter 25 Millionen Euro sei Lazaro nicht aus seinem bis 2021 laufenden Vertrag zu bekommen, so der Bericht.

Lazaro träumt von der Königsklasse

Neapel habe hingegen einen Schnäppchenpreis für den Nationalspieler im Sinn gehabt. Lediglich acht bis zehn Millionen sei der aktuelle Tabellenzweite der Serie A zu zahlen bereit gewesen, heißt es. Dass der 22-Jährige derart günstig aus Berlin loszueisen ist, ist wohl auszuschließen. Schließlich zahlte die Alte Dame dem Vernehmen nach selbst sieben Millionen für den Grazer. Und der hat in zwei Spielzeiten für den Klub seinen Marktwert kräftig gesteigert. Allerdings steht wohl außer Frage, dass sein Berater versucht, ihn bei einem Top-Klub unterzubringen. Lazaro selbst hatte im Februar offen über seine Träume von einem Wechsel in die Champions League gesprochen. Dabei betonte er aber, dass er sich in der Bundeshauptstadt sehr wohl fühle.

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