Bundesliga

McKennie: „Letztes Jahr hat es keinen Spaß gemacht, zum Training zu kommen“

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Der FC Schalke 04 eröffnet am Freitagabend die Rückrunde der Bundesliga mit einem Heimspiel gegen Borussia Mönchengladbach. Mit einem Sieg würden die Königsblauen ihre Ambitionen für die zweite Halbserie unterstreichen. David Wagner hat schon jetzt einen großen Stimmungsumschwung bewirkt. Im Umfeld, aber auch bei der Mannschaft, wie Weston McKennie bezeugt.

„Die Atmosphäre hat sich definitiv verändert“, berichtet der US-Amerikaner gegenüber dem Internetportal The Athletic. „Wir haben diese Saison nicht ein einziges Mal einen Pfiff gehört, selbst wenn wir verloren haben.“ Fans und Mannschaft seien wieder eng zusammengerückt, was für den Mittelfeldmann ein Verdienst von Wagner und seinem Trainerteam ist. „Wir sind als Mannschaft zusammengerückt und glauben an das, was wir tun“, so McKennie. Dabei habe das Team auch im Vorjahr stets 100 Prozent gegeben, die Entwicklung einer ziemlich katastrophalen Saison ließ sich aber nicht aufhalten.

„Situation war scheiße“

„Ich kann ganz ehrlich sagen, dass es letztes Jahr keinen Spaß gemacht hat, zum Training zu kommen“, räumt der Nationalspieler ein. „Die Situation, in der wir waren, war scheiße. Es war nicht schön, morgens mit einem schlechten Gefühl von der Arbeit aufzustehen.“ Unter Wagner hat es sich ins Gegenteil verkehrt, obwohl die Anforderungen an seine Profis durchaus enorm sind. Immerhin lässt der Ex-Schalke-Angreifer McKennie und Co. einen sehr intensiven Spielstil pflegen. „Du siehst einen Spieler rennen und schaust dich um und alle fangen an zu rennen“, so der 21-Jährige.

„Es ist ansteckend“

„Es ist ansteckend. Du fühlst dich als Teil einer Bruderschaft. Wir haben vielleicht keinen ganz großen Namen im Team, aber das brauchen wir auch gar nicht, weil wir zusammenarbeiten und eine gute Chemie haben“, so McKennie. Hilfreich sei dabei freilich auch, dass Wagner den Verein gut kennt und zudem ein gutes Gespür für seine Mannschaft habe. So wisse der Trainerstab stets, wann den Spielern Ruhepausen zu gönnen seien oder sie mit einer Belohnung zu ködern sind.

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