2. Bundesliga

Mavraj: „Der HSV wird zu 100 Prozent aufsteigen“

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Nach dem Patzer des VfB Stuttgart am Freitagabend gegen den SV Wehen Wiesbaden kann der Hamburger SV am heutigen Samstag mit einem Heimsieg gegen die SpVgg Greuther Fürth die Tabellenspitze der 2. Bundesliga erobern. Mit Mergim Mavraj will dies ein früherer Verteidiger der Rothosen verhindern. Den Aufstieg seines Ex-Klubs sieht er aber als vorgezeichnet an.

„Keine Sorge, der HSV ist für mich Aufstiegskandidat Nummer eins“, so der Nationalspieler Albaniens gegenüber der Hamburger Morgenpost. „Zu 100 Prozent wird er aufsteigen, das steht für mich außer Frage.“ Es sei ein Verdienst von Jonas Boldt und Dieter Hecking, die dem Verein augenscheinlich sehr gut täten. Nicht zuletzt lobt Mavraj dabei deren Arbeit in der Zusammenstellung des Kaders. Die Mannschaft sei herausragend verstärkt worden, lobt der 33-Jährige.

Von Titz aussortiert

Deshalb gönnt er seinem Ex-Klub den Erfolg. „Wer seine Hausaufgaben so gut macht, hat sich die Früchte der Arbeit verdient“, so Mavraj. Der Routinier macht dabei keinen Hehl daraus, dass er den Hanseaten in dieser Saison abseits der zwei direkten Duelle mit dem Kleeblatt die Daumen drückt. Trotz eines unglücklichen Abgangs nach nur eineinhalb Jahren in Hamburg hänge sein Herz noch am Verein. Christian Titz hatte in seiner Zeit als Chefcoach keine Verwendung mehr für Mavraj, der nach einer Vertragsauflösung binnen zehn Monaten bei Aris Saloniki, dem FC Ingolstadt und nun der SpVgg Greuther Fürth unterschrieb.

Mavraj „mit kühlem Kopf“

Die Gefahr, der Verteidiger könne im Duell mit den ehemaligen Kollegen überdrehen, sieht er jedoch nicht. „Ich gehe mit kühlem Kopf an die Sache ran“, so Mavraj. „Es ist kein Spiel, bei dem ich jemandem etwas besonders beweisen will.“ Vielmehr herrsche große Vorfreude auf die Begegnung mit dem Aufstiegsfavoriten. Ob der eigenen „sehr intensiven Vergangenheit“ an Elbe und Alster wäre ein Auswärtssieg beim Hamburger SV für Mavraj aber sicher dennoch ein besonders großer Erfolg.

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