Champions League

Matthäus: „Wenn die Ich-AGs aufhören, kann Bayern auch in der K.o.-Phase mithalten!“

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Sky-Experte Lothar Matthäus hat den 2:0-Auswärtserfolg des FC Bayern München bei AEK Athen kritisch eingeordnet. Der ehemalige Weltklasse-Libero sieht noch viel Luft nach oben beim deutschen Rekordmeister.

„Der FC Bayern wird sich steigern müssen“, forderte Lothar Matthäus und kritisierte: „Die Kombinationen haben nicht funktioniert und die Laufwege haben nicht gepasst.“ Die einzig wirklich gelungenen Kombination habe er vor dem 2:0 gesehen: „Da hat Rafinha sehr gut hinterlaufen.“ Anschließend spielte der Brasilianer den Querpass auf Robert Lewandowski, der die Partie nach 63 Minuten entschied.

Kritischer Blick von Matthäus

Ansonsten erkannte Matthäus einen dürftigen Auftritt der Münchener und stellte klar: „AEK Athen ist eine Warmspielerei für Bayern gewesen, eine Pflichtaufgabe. Wenn ein stärker Gegner kommt, müssen sie sich steigern.“ Der Weltmeister von 1990 machte Egoismen dafür verantwortlich: „Mir fehlt da die Harmonie. Es gibt zu viele Eifersüchteleien in der Mannschaft.“

Zu wenig Zusammenhalt?

Matthäus forderte von den Spielern: „Sie müssen zu einer Einheit zusammenwachsen. Nicht nur die erste Elf darf zusammenstehen, sondern jeder muss dem Verein und der Mannschaft dienen.“ Nur dann, wenn die „Ich-AGs aufhören, können die Bayern auch in der K.o.-Phase mithalten.“ Derzeit schöpfe die Mannschaft ihr Potential „bei Weitem nicht aus“, bemerkte Matthäus.

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