Bundesliga

Matthäus überzeugt: „Müller wird da wieder rauskommen“

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Nach der überraschenden Heimniederlage des FC Bayern gegen die TSG Hoffenheim dominiert das Thema Thomas Müller die Schlagzeilen beim Rekordmeister. Sogar erste leise Gerüchte vom Abschied des Ur-Bayern kommen auf. Lothar Matthäus dürfte denen keinen Glauben schenken. Er bleibt vom Weltmeister überzeugt.

„Thomas ist natürlich nicht irgendein Spieler, sondern verkörpert wie kaum ein anderer den FC Bayern“, schreibt der Rekordnationalspieler in einer Kolumne für Skysport.de. Deshalb sei nachzuvollziehen, warum das Thema so hohe Wellen schlägt. Der frühere Weltstar geht aber von einer Beruhigung der Lage aus. „Er wird da wieder rauskommen, wichtige Tore in wichtigen Spielen schießen und uns danach auch wieder herrliche Interviews schenken“, so Matthäus. Die Frustration von Müller könne er nachvollziehen, allerdings gehöre es bei Top-Teams dazu, dass herausragende Spieler bisweilen auf der Bank sitzen.

Wie Griezmann, Higuain und Modric

„Am Wochenende saßen Antoine Griezmann bei Barcelona, Gonzalo Higuain bei Juventus Turin und Luka Modric bei Real Madrid auf der Bank“, zählt Matthäus drei prominente Beispiele auf. Bei den Münchnern werde aber die Thematik stärker „aufgebauscht“ als andernorts. Bei Müller handelt es sich freilich eher um einen Dauerzustand als bei Griezmann und Modric. Dafür sieht der TV-Experte die Verpflichtung von Philippe Coutinho als maßgebend an. „Thomas ist aktuell derjenige, der am meisten darunter leidet.“

„Wird trotzdem für Furore sorgen“

Schließlich seien beide zusammen auf dem Feld nicht vorgesehen. Trainer Niko Kovac hatte diese Variante bereits im September als „zu offensiv“ bezeichnet und ihr damit im Sinne der Balance eine Absage erteilt. Für den Ex-Nationalspieler bedeutet dies, dass er sich wohl weiter hinten anstellen muss. „Das muss und wird Müller annehmen und wie jedes Jahr trotzdem für Furore sorgen“, ist Matthäus sicher. Im bisherigen Saisonverlauf kam der Angreifer in zehn von elf Pflichtspielen zum Einsatz. Die letzte Nominierung des 30-Jährigen in der Startelf stammt allerdings vom 14. September.

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