Bundesliga

Matthäus lobt Vielleicht-Bald-Schalker Todibo: „Bester Innenverteidiger, den ich seit langem gesehen habe“

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Der FC Schalke 04 hat auf dem seit Neujahr geöffneten Transfermarkt schon einige Bewegung verursacht. An sich könnten die Bemühungen bereits abgeschlossen sein. Doch anhaltende Verletzungsprobleme in der Abwehr machen einen weiteren Deal wahrscheinlich. Mit Jean-Clair Todibo könnte ein Talent vom FC Barcelona kommen.

Informationen der Bild-Zeitung decken sich mit einem entsprechenden Bericht des italienischen Transferexperten Gianluca di Marzio. Der hatte am Mittwoch gemeldet, der französische Innenverteidiger tendiere zu einem Wechsel in die Bundesliga. Zuvor galt die AC Mailand als klarer Favorit auf seine Verpflichtung. Allerdings besteht der Traditionsklub dem Vernehmen nach auf eine Kaufoption im Leihvertrag. Darauf will sich Todibo selbst wohl nicht einlassen. Er sieht seine Zukunft bei Barca, möchte in der Rückrunde Schwung holen für einen neuen Anlauf.

Matthäus schwärmt

Dies könnte er auf Schalke tun, weil Trainer David Wagner nach aktuellem Stand mit Ozan Kabak und Matija Nastasic nur zwei gelernte Innenverteidiger zur Verfügung stehen. Den Königsblauen würde mit der Verpflichtung von Todibo aus Sicht von Lothar Matthäus sogar ein regelrechter Coup gelingen. Er sei „der beste Innenverteidiger, den ich seit langem gesehen habe“, schwärmt der TV-Experte gegenüber dem Boulevardblatt. Matthäus hatte den 20-Jährigen zum Abschluss der Champions-League-Gruppenphase von Barca bei Inter Mailand beobachtet.

Ursprünglich wohl kein Verteidiger geplant

Dabei absolvierte der Rechtsfuß erst seinen dritten Einsatz in der laufenden Saison und sein zweites Spiel über die vollen 90 Minuten in Diensten des FC Barcelona. „Mit 20 Jahren hat er eine unglaubliche Ruhe, findet immer spielerische Lösungen“, attestiert Matthäus ihm herausragendes Potenzial. Ursprünglich war beim FC Schalke 04 die Verpflichtung eines weiteren Innenverteidigers derweil wohl gar nicht angedacht. Wagner lobt gegenüber dem kicker seine Vorgesetzten, „weil bereits all das umgesetzt worden ist, was wir uns nach dem letzten Spieltag vorgenommen hatten“. Gemeint war damit wohl in erster Linie die Neuaufstellung im Angriff. Dort kam Michael Gregoritsch, Fabian Reese, Steven Skrzybski und Mark Uth verließen den Klub.

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