Bundesliga

Matthäus kritisiert Hoeneß: „Die Medien sind nicht schuld, sondern die Aussagen des FC Bayern“

on

Hat Präsident Uli Hoeneß die Lage beim FC Bayern München noch im Blick? Experte Lothar Matthäus kritisiert ihn scharf.

Uli Hoeneß zeigte sich bei der Jahreshauptversammlung verwundert über die Kritik, die in seine Richtung geäußert wurde. „Es überrascht mich, dass Hoeneß überrascht war“, stellte Lothar Matthäus bei Sky 90 fest und nannte die die Pressekonferenz vor einigen Wochen als Hauptgrund: „Er hat dort viele Dinge gesagt, durch die er sich angreifbar gemacht hat. Deshalb kann er doch jetzt nicht überrascht gewesen sein, dass es auf der Jahreshauptversammlung kritische Stimmen gab.“

Matthäus kritisiert Hoeneß scharf

Der Weltmeister von 1990 bemängelte den Umgang von Hoeneß mit der Äußerungen der Anhänger: „Die Aussagen, die Hoeneß nun bei dem Fanklub-Besuch getätigt hat, sind jetzt schon wieder Gesprächsthema für die nächsten Wochen. Die Medien sind nicht schuld, sondern die Aussagen des FC Bayern.“

Führungsetage in der Pflicht

Matthäus nahm die Führungsetage des FC Bayern in die Pflicht: „Es wird Zeit, dass man sich zurückhält. Lieber mal die Schnauze halten, gar nichts sagen – auch wenn man sich ungerecht behandelt fühlt.“ Vor allem an Hoeneß richtete er eine klare Botschaft: „Er muss zwei Gänge zurückschalten und darf sich nicht mehr zu allem äußern. Man muss aufpassen, dass das, was man sich jahrzehntelang aufgebaut hat – das ‘Mia san Mia‘, die große Bayern-Familie und die Sozialität gegenüber anderen Vereinen – nicht wegbricht.“

About Christopher Michel

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.