1. FC Nürnberg

Mathenia über sein zweites HSV-Jahr: „Ich wurde ziemlich schlecht gesehen!“

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Christian Mathenia wagt beim 1. FC Nürnberg den persönlichen Neustart. Beim Hamburger SV erlebte er eine Saison mit wenigen Höhe- und vielen Tiefpunkten.

An Mathenia wurde der Absturz in die 2. Liga ebenfalls festgemacht. Der 26-Jährige patzte teilweise entscheidend, häufig fehlten die wenigen Zentimeter, die nötig gewesen wären, um einen Ball zu halten. „Klar waren Spiele dabei, in denen ich nicht gut war und Fehler gemacht habe, die Punkte gekostet haben“, gab der Schlussmann im Gespräch mit dem kicker zu. Er fühlte sich allerdings nicht immer fair bewertet: „Ich wurde aber auch ziemlich schlecht gesehen, jedes Tor wurde öffentlich hinterfragt.“

So geht Mathenia mit Patzern um

Alles in allem aber bewertete Mathenia die Zeit beim HSV nicht durchweg negativ: „Die zwei Jahre zusammengerechnet, war meine Leistung okay.“ Vor allem in seiner ersten Spielzeit war er ein entscheidender Faktor für den Klassenerhalt. Da erwies er sich als nervenstarker Schlussmann, den nichts aus der Ruhe bringt. Diese Qualität will er auch in Nürnberg einbringen und Fehler während der Begegnung nicht an sich herankommen lassen: „Man darf sich nicht beeinflussen lassen. Wenn ich patze, versuche ich den Tunnelblick. Ärgern kann ich mich hinterher, und mit einem gehaltenen Elfmeter in der 90. Minute kann man immer noch zum Helden werden.“

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