1. FC Nürnberg

Mathenia: „Ich weiß, was es braucht, um die Liga zu halten“

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Der 1.FC Nürnberg hat am Samstag seine erste Heimniederlage nach dem Aufstieg in die Bundesliga kassiert. Beim 1:3 gegen die TSG Hoffenheim half auch ein starkes Debüt von Neuzugang Christian Mathenia zwischen den Pfosten nichts. Der Torhüter ist dennoch überzeugt vom Klassenerhalt.

„Ich habe ja schon Einiges erlebt in der erste Liga, auch letztes Jahr beim HSV“, zitiert die Bild-Zeitung den 26-Jährigen. „Insofern weiß ich, was es braucht, um die Bundesliga zu halten. Das sehe ich in unserem Team.“ Es gehe um die Grundtugenden wie Leidenschaft, Einsatzbereitschaft und Willen. „Wir sind ein verschworener Haufen und arbeiten tagtäglich an uns“, erklärt Mathenia. Der gebürtige Mainzer bekam gegen die Kraichgauer den Vorzug vor Fabian Bredlow. Der hatte in den Auswärtsspielen bei Borussia Dortmund und RB Leipzig 13 Gegentreffer kassiert.

Tausche Paraden gegen Punkte

Mathenia besticht im Vergleich zur bisherigen Nummer Eins mit seiner größeren Erfahrung. Bereits bei Darmstadt 98 und dem Hamburger SV spielte er im Bundesliga-Abstiegskampf. Zumindest bei den Hessen auch durchaus erfolgreich. Als Aufsteiger beendeten die Lilien die Saison 2015/16 auf Rang 14. Nach der vergangenen Saison will der 26-Jährige nun den zweiten Abstieg in Serie vermeiden. Seine eigene Leistung gegen Hoffenheim gibt Anlass zur Hoffnung für die mit 19 Gegentoren schwächste Defensive der Liga. „Ich hätte sehr gerne auf die eine oder andere Parade verzichtet, wenn wir zumindest einen Punkt zu Hause behalten hätten“, zitiert der kicker Mathenia allerdings. Seine nächste Chance auf die ersten Punkte im Nürnberg-Dress erhält der Schlussmann am Sonntag gegen Eintracht Frankfurt.

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