Bundesliga

Marins Wunsch: „Meine Karriere in Frankfurt beenden“

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Marko Marin hat in diesem Sommer bei Roter Stern Belgard angeheuert – seinem insgesamt neunten Profiklub in der Vita. Allerdings will der Mittelfeldspieler seine Karriere nicht in Serbien beenden.

Bevor Marko Marin im Juli 2005 den Sprung zu Borussia Mönchengladbach wagte, spielte der Sohn serbischstämmiger Eltern bei der SG Hoechst und Eintracht Frankfurt. Sein Abgang vor etwas mehr als 13 Jahren sorgte im Umfeld der Hessen im Nachhinein für enorm viele Diskussionen, die Gerüchte reichten so weit, dass ein Jugendkoordinator ihn weggeschickt habe, weil er zu klein gewesen sei.

Neun Profi-Station

Armin Kraaz, Leiter des Leistungszentrum am Riederwald im Osten der Stadt Frankfurt, widersprach dieser Version bereits vor einigen Jahren: „Marko war schon Jugendnationalspieler und natürlich wollten wir ihn halten. Es ist kompletter Unfug, dass wir ihn weggeschickt hätten, weil er etwa zu klein war.“ Doch die Karriere von Marin bekam mit dem Wechsel von Werder Bremen zum FC Chelsea im Sommer 2012 einen Knick und seltsamen Verlauf, der in über Sevilla, Florenz, Anderlecht, Trabzzonspor und Piräus schließlich zu Roter Stern Belgrad brachte.

Marin träumt von Rückkehr zur Eintracht

Dass der Dribbler einen langfristigen Verbleib bei den Serben plant, ist eher nicht zu erwarten. Der kicker zitierte Marin aus einem Gespräch mit der Plattform Mondo: „Meine Eltern leben in Fankfurt, ich habe zehn Jahre als Junior bei der Eintracht verbracht und hätte nichts dagegen, meine Karriere dort eines Tages zu beenden.“ Vor einigen Jahren war der inzwischen 29-Jährige bei den Hessen im Gespräch, damals bezeichnete Sportdirektor Bruno Hübner einen solchen Deal noch als „zu groß.“ Diese Zeiten haben sich wohl geändert. Eine Rückkehr von Marin in der aktuell erfolgreichen und aufstrebenden Periode der Eintracht ist eher unwahrscheinlich.

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