1. FC Nürnberg

Margreitter zählt Gründe für Sturz ans Tabellenende auf

on

Der 1. FC Nürnberg wollte die 1. Bundesliga mit einer gewissen Unbekümmertheit begegnen und Spuren hinterlassen. Inzwischen warten die Clubberer seit elf Partien auf einen Sieg. Georg Margreitter nennt die Gründe für die Misere der Franken.

Albtraum Bundesliga? Dieser Ansicht widersprach Georg Margreitter im kicker: „Blödsinn. Ich das ganz anders und pragmatisch. Wir haben nicht den Kader, mit dem man locker den Klassenerhalt hätte versprechen können. Wer das so eingeschätzt hat, lag komplett falsch.“ Doch etwas besser hätte es schon laufen können, wenn der 1. FC Nürnberg nicht so viele Probleme gehabt hätte.

Lange Verletztenliste

Margreitter blickte auf die Verletztenliste, auf der zwischenzeitlich Leistungsträger wie Enrico Valentini, Hanno Behrens oder Mikael Ishak standen und die sowohl auf, als auch neben dem Platz fehlten: „Wir können solche Ausfälle schwerer verkraften als andere.“ Zudem hätten sich insgesamt zehn Niederlagen auf die Psyche ausgewirkt, „das steckt kein Sportler einfach so weg, egal in welcher Sportart“.

Kritik am Auftreten

Der 30 Jahre alte Innenverteidiger kritisierte zudem das zu brave Auftreten der Mannschaft in vielen Phasen: „Da gibt es nichts schönzureden. Das hatte nichts mit Respekt zu tun, eher mit hemmender Ehrfurcht. Das kann man sich in dieser Liga nicht leisten.“ Gewisse Situation seien eben nur „mit Erfahrung zu bestehen“. Hier habe Mitaufsteiger Fortuna Düsseldorf einen Vorteil, die Rheinländer wüssten „wie man als Underdog spielt“. Die Nürnberger hingegen müssen es schnellstmöglich lernen.

About Christopher Michel

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.