Bundesliga

„Man sollte ihn schon mal stützen“ – Bobic bricht Lanze für Kovac

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Nach rund drei Monaten im Amt befindet sich Niko Kovac in einer misslichen Lage. Nach einer Serie aus vier Spielen ohne Sieg, darunter Niederlagen mit 0:2 bei Hertha BSC und 0:3 gegen Borussia Mönchengladbach, werden erste Stimmen laut, die am Trainer des FC Bayern rütteln. Sein ehemaliger Chef Fredi Bobic stärkt ihm nun aber den Rücken.

„Er ist ein wunderbarer Trainer, er haut alles rein und gibt unheimlich viel“, lobte der Sportvorstand von Eintracht Frankfurt seinen ehemaligen Chefcoach nach dem 2:1-Sieg der Hessen bei der TSG Hoffenheim gegenüber Sky. „Ich glaube, dass sehr vieles auf ihn einstürmt.“ Es sei allerdings normal, nach schlechten Ergebnissen beim FC Bayern unter Beschuss zu geraten. Es werde in der Länderspielpause Zeit für Gespräche mit seinem engen Freund geben, bestätigte Bobic. Der 46-Jährige äußerte zudem einen Rat an seine Amtskollegen in München.

Bobics Rat an Bayern

„Was mich aber am meisten wundert: Drumherum ist es sehr ruhig“, so Bobic. „Man sollte ihn schon mal ein bisschen stützen. Von daher haben die Sportverantwortlichen auch was zu tun.“ Zuletzt hatte Bayern-Präsident Uli Hoeneß mit einer Aussage aufhorchen lassen, Kovac müsse „am Ende dafür den Kopf hinhalten“, wenn es beim Rekordmeister sportlich nicht laufe. Sportdirektor Hasan Salihamidzic soll den Kroaten derweil bereits am Sonntag zum Rapport in sein Büro bestellt haben, wie die Bild-Zeitung berichtet. Die Münchner weisen nach sieben Spieltagen vier Punkte Rückstand auf Tabellenführer Borussia Dortmund auf.

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