Bundesliga

Mainzer Sprung in die obere Tabellenhälfte erst der Anfang?

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Der FSV Mainz 05 hat vor der Länderspielpause einen starken Zwischenspurt hingelegt und sich mit zwei Siegen aus dem unteren Tabellensegment für den Augenblick verabschiedet. Der 3:1-Auswärtssieg beim SC Freiburg war dabei durchaus beeindruckend. Christian Streich, Trainer der Breisgauer, sieht noch mehr Potenzial bei den Rheinhessen.

Moussa Niakhate in der Innenverteidigung, Aaron Martin als Linksverteidiger, Jean-Paul Boetius auf der Außenbahn, Pierre Kunde Malong im Zentrum und und Jean-Philippe Mateta im Angriff: Die Mainzer starteten in Freiburg mit fünf Sommerneuzugängen in der Startelf und belegten somit, dass die 30 Millionen sehr gut angelegtes Geld waren.

Streich sieht bei Mainz noch Luft nach oben

„Ich weiß, wie gut Mainz ist. Und Mainz wird noch besser werden, weil sie talentierte Spieler haben“, sagte Freiburg-Coach Christian Streich nach der alles in allem verdienten Heimniederlage gegen die 05er. In der Tat ist es Sportvorstand Rouven Schröder gelungen, enorm viel Potenzial in die Hauptstadt von Rheinland-Pfalz zu locken.

Eigengewächse eingebaut

Doch es sind nicht nur die externen Transfers, die Mainz verstärkt haben: Mit den aktuell verletzten Ridle Baku, Florian Müller und dem von 0 auf 100 durchgestarteten Jonathan Burkardt hat Coach Sandro Schwarz Eigengewächse eingebaut und gefördert. Die Belohnung für die Mannschaft, bei der Daniel Brosinski mit 30 Jahren mit Abstand der älteste Akteur auf dem Platz war, liest sich an der Tabelle ab: Rang neun!

Systemumstellung glückt

Mit Ruhe und viel Geduld ist es Schwarz geglückt, den Negativlauf in der vergangenen Woche gegen Werder Bremen (2:1) zu durchbrechen. Der Schachzug: Die Systemumstellung auf ein 4-4-2 mit Robin Quaison als hängender Spitze. Dominanteste Figur auf dem Feld ist allerdings Jean-Philippe Gbamin im Zentrum. Der Senegalese überzeugt nicht nur als Führungsspieler, sondern auch als Torschütze. Und ganz vorne? Da ist der Knoten bei Jean-Philippe Mateta offenbar endgültig geplatzt.

Prinzipien eingeimpft

Es sind derzeit viele Faktoren, die den Eindruck reifen lassen, dass der Sprung in die obere Tabellenhälfte erst der Anfang ist. Die von Schwarz in der Vorbereitung eingeimpften Prinzipien, die schnelles Umschaltspiel, hohe Verteidigung zum richtigen Zeitpunkt und Pressingsituationen vorsehen, fruchten – und lässtauf eine sorgenfreie Saison, die möglicherweise noch weiter oben endet, hoffen.

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