Bundesliga

Mainz steht vor einem großen Umbruch

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Der FSV Mainz 05 kann nach einer komplizierten Saison, an deren Ende der Klassenerhalt steht, nur kurzzeitig durchatmen. Die neue Spielzeit muss geplant und möglicherweise der Abgang prominenter Spieler verkraftet werden. Mit Suat Serdar, der für elf Millionen Euro zum FC Schalke wechselt, wurde der Anfang gemacht. Weitere Spieler könnten folgen.

Yoshinori Muto kokettiert mit einem Wechsel nach England. Der 25-Jährige sagte nach der 1:2-Niederlage am Samstag gegen Werder Bremen im kicker: „Mainz ist ein toller Klub. Dass ich hier spielen durfte, hat mir wirklich viel gegeben. Dafür bin ich sehr dankbar.“ Muto wird den Klub somit voraussichtlich nach drei Jahren mit 72 Pflichtspielen und 23 Treffern verlassen.

Gbamin strebt nach England

Jean-Philippe Gbamin ließ ebenfalls anklingen, dass er sich einen Wechsel nach England vorstellen könne. „Es wäre nicht schön, gegen den Ex-Verein, also Mainz 05, zu spielen“, sagte er vor einigen Wochen im Gespräch mit dem kicker. Der Vertrag des Ivorers läuft noch bis Juni 2022, ein interessierter Klub müsste für den zentralen Mittelfeldspieler, der gegen Bremen sein erstes Bundesligator erzielte, rund 20 Millionen Euro bezahlen.

De Blasis will Karriere vollenden

Pablo De Blasis überraschte das Umfeld zuletzt mit seiner forschen Aussage, den Klub verlassen zu wollen. Der Argentinier legte nun nach: „Mein größter Traum wäre, nochmals woanders in Europa zu spielen. Dann kann ich sagen, dass meine Karriere exzellent verlaufen ist.“ Angebote liegen aktuell offenbar noch keine vor, sein Berater soll aber den Markt sondieren.

Donati lässt Zukunft offen – Was passiert mit Diallo?

Außenverteidiger und Mentalitätsmonster Giulio Donati lässt seine Zukunft ebenfalls offen. „Ich weiß es noch nicht“, wehrte er Nachfragen ab. Bereits im Januar gab es Wechselgerüchte um den Italiener, dessen Vertrag noch bis 2019 läuft. Längerfristig gebunden ist noch Abdou Diallo, der eine überragende Saison gespielt hat und für die 05er zu einer unersetzlichen Größe herangereift ist. Den Franzosen würde der Klub wohl nur bei einem unmoralischen Angebot ziehen lassen.

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