Bundesliga

Mainz-Sportvorstand Schröder: „Die Brust wird breiter!“

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Aus Mainz berichtet fussball.news-Reporter Christopher Michel

Der neue Trainer Achim Beierlorzer hat den FSV Mainz 05 innerhalb kürzester Zeit in die Spur gebracht und an den richtigen Stellschrauben gedreht. Rouven Schröder findet in seiner Analyse zum Spiel gegen Eintracht Frankfurt nach dem 2:1-Sieg lobende Worte. Auch der Sportvorstand dürfte mit Blick auf die Leistung der Sommer-Neuzugänge erleichtert sein.

Edimilson Fernandes glänzte als letzter Mann, Innenverteidiger Jeremiah St. Juste bereitete den Ausgleichstreffer vor und Joker Adam Szalai drehte die Partie gegen Eintracht Frankfurt mit seinem ersten Saisontor zum 2:1 komplett. Rund 30 Millionen Euro gab der FSV Mainz 05 für Neuzugänge aus, vier von ihnen (Aaron Martin wurde nach einem Jahr Leihe fest verpflichtet) zeigten eine gute bis starke Leistung im Nachbarschaftsduell am Montagabend.

Neuzugänge werden stärker

„Der Kader hat gezeigt, dass er in der Breite stark genug ist. Der Konkurrenzkampf ist da, jeder kann sich reinhauen. Die Mannschaft lebt“, stellte Rouven Schröder nach Abpfiff der Begegnung auf Nachfrage von fussball.news zufrieden fest. Nach der Entlassung von Sandro Schwarz stand auch der Sportvorstand in der Kritik, die Einkaufspolitik wurde durchaus bemängelt.

Beierlorzer hat an den richtigen Stellschrauben gedreht

Doch Achim Beierlorzer konnte innerhalb kürzester Zeit an den richtigen Stellschrauben drehen und die Fesseln lösen. „Schon im ersten Spiel hat viel geklappt, da haben wir in Unterzahl noch vier Tore erzielt. Das 5:1 gegen die TSG Hoffenheim hat unser Selbstvertrauen gesteigert“, stellte Schröder fest. Das Team deutete da schon an, welche „potenzielle Truppe“ Mainz habe: „Die Jungs können kicken. Mit den Erfolgserlebnissen klappt das dann noch besser.“

Schröder erkennt: „Die Brust wird breiter!“

Gegen die Eintracht gab es das nächste Erfolgserlebnis. Mit 15 Punkten spüren die Frankfurter plötzlich den heißen Atem der Rheinhessen im Nacken. „Die Brust wird breiter“, gab Schröder die Richtung vor. Es gehe nun darum, „hungrig zu bleiben“. Am Wochenende steht die Reise zur Partie beim FC Augsburg auf dem Programm. „Gewinnen macht Spaß“, sagte der sichtlich gut gelaunte Schröder. Mit einem weiteren Dreier könnte sich der FSV für die kommenden Wochen aus dem Abstiegskampf befreien und sich im gesicherten Mittelfeld einnisten.

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