Bundesliga

Maier über Hoeneß: „War seiner Zeit schon immer voraus“

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Während ihrer aktiven Fußballerzeit standen Torwart-Legende Sepp Maier und Uli Hoeneß gemeinsam für den FC Bayern auf dem Platz. Letztgenannter tritt am Freitag von seinen Aufgaben als Vereinspräsident des Münchner Topklubs zurück. Maier hatte schon früh ein Gespür dafür, dass Hoeneß einmal ein großer Manager wird.

Aufgrund einer schweren Knieverletzung musste Uli Hoeneß seine Aktivkarriere als Fußballer schon mit 27 Jahren zu den Akten legen. Acht Jahre schnürte der Blondschopf von 1970 bis 1978 die Stiefel für den FC Bayern und gewann auf Klubebene sowie mit der deutschen Nationalmannschaft alles, was es zu gewinnen gab.

Immer hundert Prozent

Hoeneß wollte dem Fußball allerdings erhalten bleiben und stieg trotz seines jungen Alters als Manager in die Branche ein. „Man hat bereits als Spieler gesehen, dass er Manager werden musste. Er war seiner Zeit schon immer voraus“, erinnert sich sein damaliger Mitspieler und Weltklasse-Torhüter Sepp Maier auf der Bayern-Homepage zurück. „Uli hat immer hundert Prozent gegeben.“

Auch auf dem Feld mit Durchsetzungskraft

Mit 18 Jahren wechselte Hoeneß 1970 von der TSG Ulm 1846 zum FC Bayern – und machte dort schnell auf sich aufmerksam. Wenn Hoeneß mal ins Laufen gekommen sei, „hat ihn keiner aufgehalten“, sagt Maier, der den scheidenden Bayern-Präsidenten mit einem Rugbyspieler vergleicht, „wie eine Walze“. Die Hoeneß-Nachfolge wird der ehemalige Adidas-Manager Herbert Hainer antreten.

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