1. FC Magdeburg

Magdeburg will gegen „Vorbild“ Regensburg die Trendwende einleiten

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Die letzten drei Saisonspiele hat der Tabellensiebzehnte 1.FC Magdeburg alle verloren. Gegen den Tabellenelften Jahn Regensburg (13.30) soll es endlich wieder einen Sieg geben. Langfristig will sich Magdeburg am kommenden Gegner orientieren, zunächst aber das eigene Spiel durchsetzen. Die Vorschau von fussball.news.

Die Situation in Magdeburg ist zumindest auf den ersten Blick angespannt. Nicht nur die Kritik von Klub-Ikone Joachim Streich an Trainer Jens Härtel sorgt für leichte Verstimmungen, sondern auch die sportliche Lage, schließlich holte der FCM in den letzten vier Spielen nur einen Punkt. Für Magdeburgs Sportdirektor Maik Franz ist dies allerdings kein Grund zur Sorge, auch weil sein Klub nicht der erste Aufsteiger war, der Anlaufschwierigkeiten in der neuen Liga hatte. „Sie hatten vor einem Jahr auch Anlaufschwierigkeiten in der 2. Liga, haben dann aber ihren Weg gefunden“, sagte er gegenüber der Volksstimme über Jahn Regensburg. Die Mannschaft von Trainer Achim Beierlorzer mache aus ihren beschränkten finanziellen Möglichkeiten das Beste: „Der Jahn zeigt uns, dass wir einen ganz ähnlichen Weg in der 2. Liga gehen können. Dahingehend können wir uns an Regensburg orientieren“, skizzierte Franz die Zukunftsplanungen.

Härtel will sich nicht am Gegner orientieren

Was Magdeburg am heutigen Sonntag erwartet, das wusste er auch zu berichten: „Regensburg steht kompakt, tritt geschlossen auf. Es gibt einige gute Fußballer im Team, die Mannschaft hat ein gutes Umschaltspiel, kann aber auch eklig auftreten.“ Ähnlich äußerte sich Trainer Jens Härtel auf der Pressekonferenz vor dem Spiel. Der kommende Gegner habe eine „überragende Mentalität“ und sei in den letzten Spielen „sehr sehr stabil aufgetreten“. Im Gegensatz zu seinem Sportdirektor will Härtel den Blick aber zumindest in dieser Partie nicht zu sehr auf Regensburg richten: „Wichtig ist, was wir machen. Das ist das, was wir beeinflussen können.“ Fehlen werden Dennis Erdmann (Gelb Rot) und Björn Rother (fünfte Gelbe Karte).

Beierlorzer erwartet stimmungsvolle Kulisse

Bei Jahn Regensburg ist die Situation komfortabler, sieben Punkte Vorsprung hat die Mannschaft auf Relegationsplatz 16 und am heutigen Sonntag soll eine weitere wichtige Marke hinzukommen: „Das Spiel in Magdeburg ist für uns ein ganz wichtiges Spiel, weil wir dort 20 Punkte erreichen können“, gab Trainer Achim Beierlorzer auf der Pressekonferenz vor dem Spiel das Ziel vor. Ein Selbstläufer wird dies nicht: „Sie investieren viel, sind extrem laufbereit, aggressiv in den Zweikämpfen und absolut willig“, nannte Beierlorzer die Stärken des Gegners. Respekt hat er auch vor der zu erwartenden Kulisse: Wir erwarten in Magdeburg ein lautes Stadion mit vielen Fans und eine Mannschaft, die alles reinwerfen wird.“ Fehlen werden Regensburg Sebastian Nachreiner und Sven Kopp.

About Stefan Katzenbach

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