Bundesliga

Luthe: „Ich bin sehr kritisch mit mir“

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Nach dem Abgang von Marwin Hitz ist der FC Augsburg im Sommer bewusst das Wagnis eingegangen, ohne eine neue klare Nr. 1 in die Saison zu gehen. Inzwischen hat Andreas Luthe den Platz zwischen den Pfosten erobert. Fehlerfrei agiert er allerdings nicht.

Das gibt der 31-Jährige unumwunden zu. „Ich bin ganz zufrieden, mit Abstrichen“, so der langjährige Stammkeeper des VfL Bochum gegenüber dem kicker mit einem Zwischenfazit. „Ich bin sehr kritisch mit mir.“ Nach einem Gegentor beschäftige er sich häufig mehrere Tage mit der Frage, wie er sich künftig besser verhalten könne. Dafür hatte Luthe zuletzt mehr Gelegenheit, als ihm und den Fuggerstädtern lieb sein kann. Zuletzt fing sich der gebürtige Velberter einen Gegentreffer der Marke ’nicht unhaltbar‘ zur 1:0-Niederlage beim VfB Stuttgart.

Luthe sucht die Konstanz

„Letztlich habe ich eine falsche Entscheidung getroffen“, so Luthe. „Ich bin zu früh auf Verdacht nach unten gegangen, weil ich den Schützen nicht sehe.“ Schließlich wurde ihm zum Verhängnis, dass Torschütze Anastasios Donis den Ball gar nicht richtig traf. Viele solcher Szenen kann sich Augsburg aktuell nicht erlauben. Trainer Manuel Baum rief kürzlich den Abstiegskampf aus. Luthe will sich derweil in Details verbessern und sieht „Konstanz Woche für Woche“ das zu erreichende Ziel. Der Klub wird freilich im Sommer gehofft haben, vom durchaus erfahrenen Schlussmann genau die zu bekommen. Dass der 31-Jährige auf hohem Niveau spielen kann, steht außer Frage. Bei seinem Startelfdebüt in der laufenden Saison brachte er den FC Bayern in der Allianz Arena zur Weißglut (Entstand 1:1).

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