Bundesliga

Luthe: „Gehe davon aus, dass ich mich ins Tor kämpfe“

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Seit dem Abgang von Marwin Hitz zu Borussia Dortmund vor der vergangenen Saison ist die Torhüter-Position beim FC Augsburg im Fluss. Zur neuen Spielzeit haben die Fuggerstädter für Tomas Koubek viel Geld in die Hand genommen. Andreas Luthe wittert dennoch seine Chance.

„Ich habe immer meine Spiele gemacht“, so die aktuelle Nr. 2 gegenüber Sport Bild. „Und ich gehe davon aus, dass ich auch diese Saison wieder zum Einsatz komme und mich ins Tor kämpfe.“ Der langjährige Bochumer hatte in der Vorsaison 15 Partien absolviert, Anfang August eine Vertragsverlängerung unterschrieben. Klar ist jedoch, dass der FC Augsburg in Koubek den Stammkeeper sieht. Immerhin kostete er kolportierte siebeneinhalb Millionen Euro. Nur dreimal ließen sich Bundesligisten einen Torhüter mehr kosten. Dennoch scheint die Hoffnung von Luthe nicht gänzlich unberechtigt. Koubek ist bisher jedenfalls noch nicht als große Verstärkung auffällig geworden.

Torhüter-Frage „nicht in Stein gemeißelt“

Sein Bundesliga-Debüt bei der 1:5-Auswärtsniederlage gegen Borussia Dortmund geriet zum rabenschwarzen Tag. Beim 1:1 gegen Aufsteiger Union Berlin hatte er wenig Gelegenheiten, sich auszuzeichnen. „Tomas muss sich in die Liga erst einmal reinfinden, die Bundesliga ist anders als die französische Ligue 1“, erhöht Luthe den Druck. „Es ist nicht in Stein gemeißelt, wer bei uns im Tor steht“, gibt sich der 32-jährige Routinier optimistisch. Allerdings hätten die Verantwortlichen des FCA wohl kaum derart kräftig in Koubek investiert, wenn sie Luthe realistische Chancen auf einen langfristigen Status als Stammkeeper geben würden. Zur ganzen Wahrheit gehört schließlich, dass er zwar in der Vorsaison zwischenzeitlich vom Ersatztorhüter zur Nr. 1 aufstieg, er diese Beförderung aber nicht mit konstanten Leistungen rechtfertigen konnte.

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