1. FC Nürnberg

Lukse vor Club-Heimdebüt: „Regensburg steht zu Recht vor uns“

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Andreas Lukse hätte sich sein Debüt für den 1.FC Nürnberg wohl anders vorgestellt. Der Vertreter von Christian Mathenia stand beim denkwürdigen 3:4 bei Erzgebirge Aue zwischen den Pfosten der Franken. Am Sonntag feiert er seine Heimpremiere gegen Jahn Regensburg. Für den Gegner hat er viel Respekt übrig.

„Regensburg steht zu Recht vor uns“, zitiert die Nürnberger Zeitung den Österreicher aus einer Medienrunde. Der SSV Jahn sei „ein unangenehmer Gegner, der mit seinem mit 4-2-2-2-System schwer zu bespielen ist und uns höher pressen und früher stören wird als Aue“, ahnt der Schlussmann. Freilich muss es der Anspruch des Absteigers dennoch sein, das Heimspiel gegen den Tabellenfünften erfolgreich zu gestalten. Für Lukse geht es nicht zuletzt darum, „eine Jetzt-erst-recht-Mentalität hervorzuholen“. Der ehemalige Nationalspieler der Alpenrepublik hatte nach seinem Debüt derweil durchaus mit dem Ergebnis zu knabbern.

„Schon viele Fragezeichen“ nach Aue-Spiel

Obwohl ihn bei den Gegentreffern nur eine geringe Teilschuld traf. „Abgesehen von den vier Gegentoren und dem Ergebnis war es trotzdem ein Debüt, auf dem man aufbauen kann“, so Lukse. Jedoch sei er grundsätzlich ein Typ, der nach Spielen schlecht schläft und viele Situationen vor dem geistigen Auge nochmal durchspielt. Klar, dass nach dem wilden Ritt im Erzgebirge eine besonders unruhige Nacht folgte. „Da waren schon echt viele Fragezeichen, was jetzt eigentlich passiert ist“, so der Neuzugang des 1.FC Nürnberg. Es sei ein Spielverlauf gewesen, den er mit seinen immerhin 31 Jahren noch nie erlebt habe. „Und ich hoffe auch, das kommt so schnell nicht wieder.“ Daran kann Lukse gegen Regensburg ja selbst arbeiten.

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