Bundesliga

Lorant: „Bei Bayern-Spielen tun mir die Augen weh“

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Der FC Bayern ist nach seiner 2:3-Niederlage im Bundesliga-Gipfel bei Borussia Dortmund vor der Länderspielpause auf den fünften Platz abgerutscht. Trainer-Legende Werner Lorant glaubt an die Wende bei den Münchnern. Er spart aber nicht mit Kritik.

„Mit taten in dieser Saison oft die Augen weh, wenn ich sie gesehen habe“, so der langjährige Coach von Stadtrivale 1860 München gegenüber Sport Bild. „Was die bis zum Spitzenspiel beim BVB gespielt haben: kein Tempo, nix.“ Der 69-Jährige sieht die Stars des Rekordmeisters in der Pflicht, an sich selbst zu arbeiten. „Sobald sie von ‚wir‘ sprechen, verstecken sie sich“, so Lorant. „Aber wenn die Bayern wieder ihren Kopf einschalten, werden sie sich erholen.“ Für den Meistertitel in der Bundesliga benötigt die Mannschaft seiner Ansicht nach lediglich gute Fitness und ein eingespieltes System.

Lorant hält nichts von Rotation

Von Rotation hält der Ex-Profi dabei herzlich wenig. „Sechs Mann raus, sechs Mann rein? Die machen das nur, damit sie Ruhe haben und keiner aufmuckt. Wenn einer beschissen trainiert, spielt er nicht, ganz einfach.“ Klare Ansagen vom Trainer sind für Lorant nach wie vor äußerst wichtig. Bei 20, 25 Spielern im Kader sei hartes Durchgreifen notwendig. „Wenn sich bei mir einer aufgeregt hat, bekam er eine Ansage und musste laufen.“ Zu seiner aktiven Zeit galt der Westfale als beinharter Vorstopper. Seine größte Zeit als Trainer hatte er zwischen 1992 und 2001 bei den Löwen. Mit den Giesingern spielte er im Jahr 2000 gar um den Einzug in die Champions League. Sechzig scheiterte damals an Leeds United.

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