Frankreich

Löw äußert grundsätzliches Interesse an Premier-League-Job

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Bundestrainer Joachim Löw hat sich nach dem peinlichen Vorrundenaus der Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft in Russland dafür entschieden, sein Amt weiter auszuüben. Aus seinem Bestreben, nach der Zeit beim DFB ein Klub-Team zu übernehmen, hat er aber noch nie Hehl gemacht.

Am Rande der FIFA-Gala in London am Montag äußerte der 58-Jährige nun grundsätzliches Interesse, in der englischen Premier League zu arbeiten. „Die Premier League ist natürlich immer interessant“, wird Löw von Sport1 zitiert. „Eine sehr gute Liga, aber wir werden sehen.“ Der Weltmeistertrainer von 2014 hatte sich bereits vor dem Turnier in Russland bis 2022 an den DFB gebunden. Allerdings werde man schon in zwei Jahren, also nach der Europameisterschaft 2020, sehen, was die Zukunft bringe. Aktuell bringe ihm die Arbeit mit der Nationalmannschaft noch viel Freude und Motivation, so Löw.

So äußert er sich zu Sane

Bei seinem Besuch in England sprachen Medienvertreter den Badener auch auf die Nichtberücksichtigung von Leroy Sane an. Der war mit Manchester City englischer Meister geworden und gewann die Auszeichnung als bester Jungprofi der Premier League. „So ist das Urteil damals ausgefallen, aber wir wissen natürlich, dass Sane eine gute Zukunft vor sich hat“, so Löw zur kontrovers diskutierten Entscheidung im Sommer. Der ehemalige Schalker sei nun mit viel Motivation in die neue Saison gestartet. Auch deshalb hofft der Bundestrainer, dass er im nächsten Monat und im nächsten Jahr für Deutschland gute Leistungen abliefern wird“. Löw hatte den Flügelspieler bereits für die Länderspiele gegen Frankreich und Peru zurück ins Team geholt.

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