2. Bundesliga

Lilien an der Förde: Endlich wieder siegen

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Den deutschen Profiklubs wird keine Ruhepause gegönnt. In der englischen Woche geht es auch in der 2. Bundesliga schon am Freitagabend (18.30 Uhr) mit der Partie zwischen Holstein Kiel und Darmstadt 98 weiter. Am 8. Spieltag hoffen beide Teams darauf, nach je drei sieglosen Spielen endlich wieder einen Dreier zu ergattern.

Für Holstein Kiel war die letzte Partie eine ganz bittere. Trotz starker Leistung verloren die Störche ihr Gastspiel bei Union Berlin mit 0:2. An seinem System will Trainer Tim Walter vor dem Freitagabendspiel gegen Darmstadt 98 nichts ändern. Seine Mannschaft müsse nur einfach noch genauer spielen, sagte der Kieler Übungsleiter.

Drei müssen zuschauen

Mathias Honsak steht der KSV Holstein in den kommenden Wochen nicht zur Verfügung. Der Angreifer zog sich gegen Union einen Bruch im rechten Arm zu und wird daher zunächst ausfallen. Ebenfalls zuschauen müssen Aaron Seydel (Sprunggelenksverletzung) und Steven Lewerenz (Rückenprobleme), der laut Walter aber „auf einem guten Weg“ sei.

Kiel auf Rang zwölf

Die Kieler, die in der vergangenen Saison sensationell die Aufstiegsrelegation erreicht hatten, stehen nach sieben Spieltagen auf dem zwölften Tabellenrang – und sind seit drei Spielen (zwei Niederlagen, ein Remis) ohne Sieg. Walter erwartet mit Darmstadt eine Mannschaft, „die sehr tief steht, erst einmal abwartet und über ein schnelles Umschaltspiel verfügt“.

Fußball ein Ergebnissport

Die an der Kieler Förde gastierenden Lilien holten aus den vergangenen drei Begegnungen ebenfalls nur einen Zähler. Am Dienstagabend war für den Zehnten im Heimspiel gegen Arminia Bielefeld (1:2) nichts zu holen. „Wir haben gegen Bielefeld viel investiert und auch vieles richtig gemacht“, resümierte SVD98-Trainer Dirk Schuster, der mit der Mentalität seiner Mannschaft einverstanden war aber auch weiß, „dass Fußball ein Ergebnissport ist“.

Schuster weiß, was kommt

Ersatzkeeper Rouven Sattelmaier fällt weiterhin aus, auch Selim Gündüz steht nicht zur Verfügung. Schuster weiß, was ihn und sein Team gegen Kiel erwartet. „Kiel wechselt oft die Positionen, hat schnelle Außen und ist auch über Standards gefährlich“, sagte der Übungsleiter. „Wir müssen kompakt stehen und versuchen die Räume, die sich durch das offensive Spiel der Kieler bieten, bestmöglich zu nutzen.“

Das Positive ziehen

Obwohl gegen Bielefeld zum zweiten Mal in Folge kein Punkt geholt wurde, versuchte Schuster seinen Spieler klarzumachen, das Positive aus dem vergangenen Heimspiel mitzunehmen. „Oftmals entscheiden in dieser Liga Kleinigkeiten und auch Spielglück. Davon wurden wir zuletzt nicht verwöhnt“, weiß Schuster. Zumindest arbeitete seine Mannschaft mit „vollem Fokus“ auf das Spiel in Kiel.

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